Di., 26.09.2017

Bundestagsabgeordneter aus Espelkamp: »Mir geht es um ein korrektes Verfahren in der Partei« SPD-Spitzenpolitiker Post kritisiert frühe Festlegung auf Nahles

Martin Schulz (links) und Achim Post beim Wahlkampf in Minden am 21. September.

Martin Schulz (links) und Achim Post beim Wahlkampf in Minden am 21. September. Foto: Thomas Hochstätter

Espelkamp/Berlin (WB). Der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion, Achim Post, hat die De-facto-Ernennung von Bundesarbeitsministerin An­drea Nahles zur neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden scharf kritisiert.

»Ich bin nicht der einzige, der ein Problem mit diesem Verfahren hat. Viele finden das nicht gut«, sagte Achim Post dem WESTFALEN-BLATT am Dienstag.

Post fordert korrektes Verfahren in der Partei

Post betonte, dass es ihm bei seiner Kritik nicht um Personalien gehe. »Mir geht es um ein korrektes Verfahren in der Partei, in dem die Gremien eine Rolle spielen«, erklärte der Politiker aus Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke).

Im Parteivorstand, Parteipräsidium, Fraktionsvorstand und in der Fraktion selbst hätte erst einmal die Lage besprochen und analysiert werden müssen. »Die SPD hat das schlechteste Wahlergebnis seit November 1932 eingefahren. Das ist eine dramatische Kernschmelze, über die man jetzt sofort offen reden muss, bevor man über Personen spricht.«

www.westfalen-blatt.de/BTW17

Lesen Sie mehr am Mittwoch, 27. September, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5182546?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F5005256%2F5005783%2F