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Di., 28.02.2017

Überzeugende Arminia scheitert im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt mit 0:1 Ein Pokal-Aus mit erhobenem Haupt

Sören Brandy versucht Frankfurts Ayman Barkok zu stoppen.

Sören Brandy versucht Frankfurts Ayman Barkok zu stoppen. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Frankfurt/Main (WB). Arminia Bielefeld ist im Viertelfinale ganz knapp gescheitert. Trotz einer starken Leistung bei Eintracht Frankfurt verlor der DSC mit 1:0 (1:0) und verpasste damit den Halbfinaleinzug und die Chance auf 2,55 Millionen Euro Prämie vom DFB.

Weil Reinhold Yabo mit muskulären Problemen verletzungsbedingt und Keanu Staude nach seiner Gelb-Roten Karte im Achtelfinale gesperrt fehlte, kamen Sören Brandy und Stephan Salger zu ihrem Startelfcomeback. So wurden sie hautnah Augenzeugen, wie das frühe 1:0 für die Eintracht fiel. Eine flache Hereingabe von der linken Seite durch Taleb Tawatha erwischte Salger in der Strafraummitte nicht richtig. Ein paar Meter weiter wartete Danny Blum und traf aus halbrechter Position zum 1:0 (6. Minute).

Erstaunlich: Obwohl der Bundesligist den Fuß auf dem Gaspedal ließ, versteckte sich der DSC nicht. Im Gegensatz zu so manchem Saisonspiel waren die Arminen bemüht, mitzuspielen. Gegen das hessische Abwehrbollwerk bekamen die Ostwestfalen aber zunächst keine Schnitte - bis zur 20. Minuten. Nöthe startete auf der linken Seite, passte flach hinein, aber Schütz kam in der Strafraummitte nicht mehr an den Ball. 

Arminia zeigt sich mutig

Jürgen Kramny hatte vor dem Spiel betont, man müsse mutig sein. Und genau das war seine Mannschaft. Allerdings fanden die Arminen bei ihre Offensivaktionen den entscheidenden, finalen Abnehmer. Weil auch die Frankfurter weniger Glück in der Offensive hatten, wurde das Heimpublikum vor der Halbzeit schon etwas nervöser.

Die Frankfurter Aufregung legte sich nach dem Seitenwechsel nicht. Denn der DSC war mit einer großen Portion zusätzliches Selbstvertrauen aus der Kabine gekommen. Erst scheiterte der eingewechselte Andreas Voglsammer an Lukas Hradecky (50.), dann entschärfte der starke Eintracht-Torwart eine Doppelchance von Klos und Voglsammer (51.). Kurz darauf hielt Hradecky einen Salger-Fernschuss überragend (59.). Arminia war nun dichter dran am 1:1 als die Eintracht am 2:0. 

Der DSC hat das Kommando

Je länger die zweite Halbzeit dauerte, desto mehr übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Platz. Die fußballerische Inspiration der Frankfurter schien nahezu aufgebraucht, während sich die Arminen Meter für Meter nach vorne kämpften. In der 80. hielt wieder Hradecky einen Schuss von Klos. Nur Frankfurts Torwart hielt die Eintracht nun noch im Spiel. Und so kam der Bundesligist schließlich zu einem schmeichelhaften Sieg.

Statistik

Frankfurt: Hradecky - Chandler, Abraham, Hector, Tawatha (59. Varela) - Gacinovic, Mascarell - Blum, Barkok (90.+1 Russ), Rebic (83. Tarashaj) - Meier

Bielefeld: Hesl - Görlitz, Börner, Salger, Schuppan - Behrendt, Schütz - Hemlein (81. Prietl), Brandy (46. Voglsammer), Nöthe - Klos

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 39.000

Tor: 1:0 Blum (6.)

Gelbe Karten: Varela / Schuppan

Das sagten Arminia-Fans vor dem Anpfiff

Kommentare

Aufpassen !

Hesel bleibt weiter ein großer Unsicherheitsfaktor in der Abwehr.
Das muss schnellstens geändert werden, sonst drohen Punktverluste, die
dann zum Abstieg führen.

1 Kommentare

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