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Fr., 10.03.2017

Arminias Mittelfeldspieler Schütz kehrt nach Sperre zurück – am Sonntag in Nürnberg Die ordnende Hand

Tom Schütz hat gegen Aue gefehlt.

Tom Schütz hat gegen Aue gefehlt. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Nach dem in weiten Teilen desolaten 2:2 gegen Erzgebirge Aue wird es im kommenden Zweitligaspiel Änderungen bei Arminia Bielefeld geben. Tom Schütz darf sicher davon ausgehen, am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg wieder in der Startelf des DSC zu stehen.

Gegen Aue fehlte der defensive Mittelfeldspieler wegen einer Gelbsperre und sah sich das Spiel vom Rasenrand aus an. »Wir haben nicht alles für den Sieg gegeben, das müssen wir uns ankreiden lassen«, legte Schütz den Finger in die Wunde.

Schütz: »80 Prozent reichen nicht«

Im Mittelfeld fehlte die ordnende Hand, zu der sich der 29-Jährige zuletzt aufgeschwungen hatte. »Ich hoffe natürlich, dass ich in Nürnberg spiele«, sagte Schütz am Donnerstag bescheiden. »Und wenn ich dabei bin, will ich alles dafür tun, dass wir die Ordnung wieder hinbekommen.«

Gegen Aue habe die frühe 2:0-Führung nicht geholfen, weil »das Gefühl aufkam, wir hätten etwas zu verlieren. Da gingen die Alarmglocken an«, urteilte Zuschauer Schütz, der zu den dienstältesten Arminen gehört. Seit 2011 ist der gebürtige Bamberger schon in Ostwestfalen und hat mehr als eine kritische Situation erlebt. »Es geht natürlich nur mit 100 Prozent Einstellung und Leidenschaft. 80 Prozent, wie gegen Aue, reichen nicht«, erklärte Schütz.

Auch Voglsammer drängt in die Startelf

Der Abstiegskampf spitzt sich zu, das letzte Saisondrittel läuft. Dass Nürnberg wie zuvor Aue einen Trainerwechsel tätigte, ist Schütz egal: »Das darf bei uns kein Thema sein. Es gibt keine Ausreden mehr.« Ein DSC-Thema ist dagegen die Stimmung im Team. »Nach dem Spiel waren wir am Boden. Jetzt ist die Stimmung nicht schlecht, aber wir sind alle noch fokussierter«, ist der Mittelfeldspieler überzeugt.

Neben Schütz drängt auch der gegen Aue ebenfalls gesperrte Andreas Voglsammer zurück in die Startelf. Manuel Hornig (Sprunggelenk) musste das Training am Donnerstag abbrechen, Steffen Lang war nach langer Pause erstmals dabei.

Gegen Aue liefen die Arminen in Sondertrikots mit dem Schriftzug »150 Jahre Bethel« auf. Die Versteigerung der Trikots hat begonnen, der Erlös kommt dem Neubau des Kinderzentrums zugute.

Kommentare

Sieg unserer Damen

Jetzt einmal etwas Positives, unsere Mädels haben
eben 1 : 0 in Potsdam gewonnen. Da freue ich mich und sicher auch unser Präsident Herr Laufer.

Ganz unten

Mal sehen, was morgen auf diese ganzen Sprüche folgt.

Den Tabellenplatz da ganz am Ende wird Arminia auch nicht mehr los. Der Lohn akribischer Arbeit von Vorstand, "sportlicher Leitung" und "Mannschaft".

Das ist wahr, und die rote Laterne ist verdient

Das ist wahr, die rote Laterne gibt Arminia nicht mehr ab, haben sie sich ja auch redlich verdient. Was sie abgeben könnten, aber leider nicht wollen, sind Arabi, Kramny und Hesl, dazu einen handlungsunfähigen Vorstand.

Endlich Vorn

Endlich mal Erster! Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

Es ist geschafft

Wir haben endlich die Rote Laterne und die geben wir auch nicht wieder ab. Das Missmanagement trägt jetzt seine Früchte. Man bin ich sauer auf diese Vereinsführung, falls man die überhaupt so nennen sollte.

5 Kommentare

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