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Do., 16.03.2017

Saibene soll Arminia retten Trainer aus der Schweiz?

Der Schweizer Jeff Saibene

Der Schweizer Jeff Saibene Foto: dpa

Bielefeld (WB/dpa). Soll ein Trainer aus der Schweiz Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld vor dem Abstieg retten? Die Schweizer Zeitung »Blick« berichtet, dass Jeff Saibene, Coach des FC Thun, die Nachfolge von Jürgen Kramny antritt.

Samir Arabi hielt sich bedeckt: »Es gibt noch nichts zu vermelden. Wir sind mit mehreren Kandidaten im Gespräch,  Jeff Saibene ist einer davon«, sagte Arminias Sport-Geschäftsführer gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.

Saibene ist 48 Jahre alt und gebürtiger Luxemburger.  Von 1986 bis 2001 spielte er für die Nationalmannschaft Luxemburgs. Vereinstationen waren unter anderem Standard Lüttich und der FC Aarau. Als (Co-)Trainer ist er seit 2004 aktiv: erst als Assistent der Nationalmannschaft seines Heimatlandes, später als Co- und Chefcoach beim FC Thun, FC Aaarau, FC St. Gallen und wieder Thun. Dort steht er seit dem 6. Oktober 2015 in der Verantwortung.

Der Fußballchef der »Blick«-Gruppe, Andreas Böni, twitterte am Donnerstag ein Foto mit einer Erklärung, in der der FC Thun das Angebot aus Bielefeld offenbar bestätigt. »Der FC Thun Berner Oberland wurde heute Vormittag von Cheftrainer Jeff Saibene darüber orientiert, dass ihm ein Angebot des deutschen Vereins DSC Arminia Bielefeld aus der 2. deutschen Bundesliga unterbreitet wurde«, heißt es in der Erklärung. Ein Vertrag sei aber noch nicht unterzeichnet. Seit dem Winter war bereits klar, dass Saibene den FC Thun im Sommer verlässt.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, 17. März im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Ernsthaft

@cockpitkirsche: Sehe ich ganz ähnlich. Man braucht jetzt einen positiv Bekloppten, der sich das hier aus voller Überzeugung antut. Kann nur Middendorp sein. Zunächst in Doppelfunktion und dann als Sportdirektor ab Sommer.

@ Jay - wie wär's mal mit nem User- Treffen ?

Wie wäre mit einem Tunesier

Der Trainer des Tabelle siebten aus der Schweiz, das ist doch ein Schnäppchen, der hat bestimmt den Namen Arabi noch nie gehört. Man könnte es aber auch mit einem Trainer aus Tunesiens 2.Liga versuchen, der weiß wenigstens nicht wo Bielefeld liegt, der arbeitet dann ganz unbedarft

Trainersuche

Trainer aus einem laufenden Vertrag lösen kostet auch .
Nehmt Geld in die Hand und holt Dirk Schuster .Er kennt die 2 .Liga und bringt die nötige taktische Clevernis mit .
Es muss ein harter Trainer kommen für unsere Rummpelmannschaft .

Es fehlen noch min. 15 Punkte .Wir haben noch 5 Heimspiele mit Stuttgart und Braunschweig .
Ohne Auswärtspunkte kommt der Abstieg . Diese Punkte kann nur ein Taktikfuchs auf der Trainerbank holen .
Die sportliche Führung sieht das Anforderungsprofil an einen Trainer in der jetzigen Situation nicht .
Man sah das in den Nachverpflichtungen auch nicht .
In Paderborn sah bzw. sieht man es auch nicht . Wie auch ohne fussballerischen Fachverstand .

Carsten Rump kommt am besten an die Mannschaft ran .
Sie wird sich für ihn am Freitag zerreissen und die nötigen punkte holen .

Middendorp und von Heesen

Also, jetzt mal ehrlich: Warum hält der "Vorstand" immer noch an seinem sogenannten Sportdirektor, Herrn Arabi, fest. Die Aussagen eines Peter Neururers kann ich nur unterschreiben. Der sogenannte Sportdirektor hat in seiner bisherigen Amtszeit reichlich Fehlgriffe und falsche Entscheidungen getroffen. Es wird auch hier Zeit für eine Veränderung. Nichts gegen Herrn Saibene, aber ich glaube er wäre im Moment der falsche Mann für die Trainerposition. Meine Favoriten, Sportdirektor + Trainer, wären die Herren Middendorp und von Heesen.Diese beiden könnten nach meiner Meinung noch die entscheidenen Impulse zum Klassenerhalt geben. Wie denkt ihr darüber? Einmal Armine, immer Armine :-)

Abwarten und Tee trinken

Wäre nicht die schlechteste Wahl. In der jetzigen Situation kann man nur durch Risiken gewinnen. Ein unverbrauchter Trainer der mit den Problemen im Abstigskampf Erfahrungen hat. Ob er die Liga gut kennt ist egal. Es gibt genügend Leute im Umfeld die Beraten können.
Viel Glück und Erfolg.

Blinder Aktionismus

es ist schon erstaunlich, das er jetzt nach einen neuen Trainer gesucht wird.
Es ist ja schon langweilig immer auf Arabi zu schimpfen, der kann nun mal nichts.
Aus einem Maulesel wird nun mal kein Rennpferd. Er jedenfalls mit sehr viel Hingabe, Ausdauer und Anstrengung seine mangelnde Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter bEweis gestellt.
Warum kein anderer kommt?
Wenn ein Vorstand/ Aufsichtsrat und Sachverstand ist und jemanden auf dieser Position einstellt, kann es nur jemand sein, der noch weniger kann. Der Beweis ist geliefert.
Viel bedauerlich ist leider, das Arminia etwas viel schlimmeres verschleiert, ihr wollt wissen was das ist... dann fragt Laufer, der hat Beihilfe geleistet...

Vom Nieselregen in den Wolkenbruch

Dem Kommentar vom "Kölner" ist nichts hinzuzufügen. Bis zum Ende der Saison kann es nur eine Übergangslösung geben, da auch die finanzielle Situation nichts anderes zulässt. Verantwortlich ist allein der junge Mann, der sich angeblich auf den Weg in die Schweiz machte, um mit Jeff Saibene zu verhandeln. Eine reine Alibi-Aktion.
Saibene hat mit seiner Mannschaft aus bisher 24 Spielen 26 Punkte geholt, das ist auch nicht das "Gelbe vom Ei" und der FC Thun steckt nach wie vor in sportlichen wie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Da fragt sich der Schweizer treffend: Ist er sich bewusst, dass er vom Nieselregen in den Wolkenbruch kommt?

Wird schon - oder halt nicht

Nichts gegen den Herrn Saibene, aber wie der @Kölner schon schreibt: er ist ohne Zweitligaerfahrung und Arminia hat keine Zeit zu verlieren.Oder soll der in der Länderspielpause einen so dominanten Spielstil eintrichtern, daß sich Gegner wie Braunschweig oder Stuttgart nach Arminia richten müssen?
Immerhin ist das Beuteschema erkennbar, einen Trainer zu holen, der dem Sportvorstand "dankbar" sein soll für seine Verpflichtung und von dem daher Pflegeleichtigkeit erwartet wird.
Anscheinend ist wieder Zeit für Experimente auf der Alm!

10 Kommentare

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