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Do., 16.03.2017

Arminias Interimstrainer äußert sich zum Spiel gegen Kaiserslautern Rump fordert Leidenschaft

Die Zeit wird knapp: Interimstrainer Carsten Rump.

Die Zeit wird knapp: Interimstrainer Carsten Rump. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). »Leidenschaft ist für mich im Moment das wichtigste«, sagt Arminia Bielefelds Interimstrainer Carsten Rump vor dem Zweitliga-Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag, 18.30 Uhr. Der 35-Jährige steht nach der Freistellung von Jürgen Kramny in der Verantwortung, und diese Rolle kennt er schon.

Das DSC-Urgestein hatte den Zweitligisten bereits nach der Beurlaubung von Rüdiger Rehm im Oktober 2016 angeleitet und in drei Pflichtspielen zwei Siege geholt.

Vor seiner Rückkehr auf den Cheftrainerposten fordert Rump von seinen Spielern »Mut und Leidenschaft«, um mit einem Sieg gegen Kaiserslautern die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

Was er zudem von den Fans erwartet und einiges mehr verrät Carsten Rump im Video-Interview mit dem WESTFALEN-BLATT:

Kommentare

Ganz herzlichen Dank

@Ober-Chefplaner, ganz herzlichen Dank, für diesen erfrischenden Kommentar.
Selten so gelacht, obwohl die aktuelle Situation alles andere als witzig ist.
Dann hoffe ich mal, dass wir auch heute nach dem Schlusspfiff noch lachen können.

An die Mannschaft

Die Mannschaft soll also Leidenschaft zeigen. Toll! Ob sich alle Spieler mit diesem Begriff wirklich auskennen? Falls nicht - und diese Befürchtung ist durchaus begründet - hier noch ein paar Erklärungen: Leidenschaft bedeutet den Ball zu fordern, einmal in der Woche über zweimal 45 Minuten alles zu geben, den Gegner unter Druck zu setzen, jede noch so kleine Chance zu suchen, von Minute 1 bis zum Schlusspfiff zu kämpfen. Das ist für einige der überbezahlten Herren Spieler sicherlich relativ neu, aber vielleicht hilft ihnen der Trainer bei der Umsetzung. Ein Yabo, der den Aktionsradius einer gelben Telefonzelle (die Älteren wissen noch, wie klein diese Dinger waren) hat, ein Nöthe, der sich nach Spielschluss im Radio über pfeifende Fans beklagt, ein Behrendt, der regelmäßig kleine NIckerchen während des Spiels einlegt um dann beim Erwachen wie Rambo schnell den nächsten Gegner umzusensen, ein Görlitz, der offenbar immer noch davon träumt ein ganz Großer zu sein... ich bin gespannt. Nach der Arbeitsverweigerung gegen Aue hätte ein Trainer Middendorp sicherlich direkt nach dem Abpfiff ein 5-stündiges Straftraining angesetzt. Hoffen wir, das Carsten Rump eine solche Maßnahme heute nicht nötig hat. Ihm, dem echten Arminen, wünsche ich ganz viel Glück. Den wenigen motivierten Spielern wünsche ich das selbe. Der Rest sollte sich lieber neue, ähnlich unbedarfte Sportgeschäftsführer suchen. Denn Eines sollte klar sein, im Falle des Abstieges sollte kein einziger der auslaufenden Verträge verlängert werden. Ein letztes Wort an die Spieler: Wir auf der Tribüne sehen ganz genau, wer sich reinhängt und wer sich versteckt. Auf der Alm wurde noch nie ein Spieler ausgepfiffen, der alles versucht hat. Doch wer sich schont und keinen Einsatz zeigt, der hat hier nichts zu suchen. Jetzt geht raus und spielt Fußball - mit Leidenschaft!

2 Kommentare

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