>

Fr., 17.03.2017

Interimstrainer Carsten Rump führt den überzeugenden DSC zum 2:0-Sieg gegen Norbert Meiers Lauterer Neue Hoffnung

Christoph Hemlein (Zweiter von links) feiert seinen Treffer zum 1:0.

Christoph Hemlein (Zweiter von links) feiert seinen Treffer zum 1:0. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). Arminia Bielefeld hat sich einen positiven Kick im Abstiegskampf verschafft. Am Freitagabend besiegte der Zweitligist den von Ex-DSC-Coach Norbert Meier betreuten 1. FC Kaiserslautern nach einer überzeugenden Leistung mit 2:0 (0:0). Zumindest für eine Nacht gelang mit Interimstrainer Carsten Rump damit der Sprung vom Tabellenende auf Platz 16. 

Rump hatte personell einiges Neues in petto. Besonders überraschend: Reinhold Yabo stand nicht einmal im Kader. Manuel Junglas, Keanu Staude und Sebastian Schuppan durften sich dagegen freuen, wieder in der Startelf zu stehen. Besonders bitter: Abwehrchef Julian Börner fehlte mit Magen-Darm-Problemen.

Dennoch schien Rump seiner Elf wieder Leben eingehaucht zu haben, nachdem der DSC unter dem am Dienstag entlassenen Jürgen Kramny vor allem durch Lethargie auffiel. 15 Minuten bestimmten die Arminen also ganz klar, was auf der Alm los war. Schon nach drei Minuten landete ein  zu kurz geratener Abschlag von Lauterns Torwart Julian Pollersbeck in den Füßen von Fabian Klos. Arminias Kapitän marschierte los, schloss ab, scheiterte dann aber am gut parierenden Pollersbeck.

FCK-Keeper mit Glanzparaden

Was stürmisch begann, flachte anschließend deutlich ab. Gut zehn Minuten gönnten sich beide Mannschaften eine Auszeit bis zum nächsten Ausrufezeichen, als ein Schuss von Ex-Armine Daniel Halfar das Ziel nur knapp verfehlte (23.). Wenig spät zog Florian Hartherz aus der Distanz ab. Pollerbeck fischte den Ball aber noch aus dem Winkel (28.). Überhaupt ließ der FCK-Keeper die Arminen verzweifeln. Etwa in der 34. Minute. Schuppan hatte Keanu Staude in der Strafraummitte. Gezielt und mit Wucht schoss der Mittelfeldspieler, aber irgendwie bekam Pollersbeck wieder die Hände an den Ball. Den Abpraller setzte Christoph Hemlein dann etwa überhastet an den Pfosten. Kurz zuvor rettete Bielefelds Schlussmann Daniel Davari in höchster Not mit dem Knie gegen Glatzel (31.).

Hemlein trifft zur Führung

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an dem Eindruck, dass der DSC die tonangebende Mannschaft war. Und das sollte sich in der 48. Minute auszahlen. Eine flache Hereingabe von Brian Behrendt schob Christoph Hemlein aus kurzer Distanz zur Führung über die Linie - die Alm tobte. Das alles war ganz nach dem Geschmack von Interimstrainer Carsten Rump, der im Vorfeld der Partie bereits viel Feuer Leidenschaft versprochen hatte

Mit dem 1:0 im Rücken spielte nur noch der DSC. Statt sich einzuigeln suchten Klos und Co. weiter ihr Glück im Angriff. Diese Bemühungen waren sichtbar, aber zunächst nicht von Erfolg gekrönt. So landete ein Schuss von Klos nur am Pfosten (62.). Norbert Meiers Lauterer hatten dagegen mit dem Rückstand aber noch mehr Probleme, überhaupt zu ihrem Spiel zu finden. Ihre Angriffsbemühungen verpufften in den meisten Fällen. Anders die Arminen: Freistoß Schütz, Kopfball Schuppan, 2:0. 

Im Anschluss ließen die Arminen, begleitet von den feiernden Zuschauern auf der Alm, nichts mehr anbrennen und dürfen nun neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen.

Statistik

Bielefeld: Davari - Görlitz, Behrendt, Salger, Schuppan - Junglas, Schütz - Hemlein (68. Voglsammer), Staude (62. Prietl/82. Weigelt), Hartherz - Klos

Kaiserslautern: Pollersbeck - Mwene, Ewerton, Heubach (76. Moritz), Aliji - Kerk (46. Görtler), Koch, Halfar, Gaus - Zoua (62. Osawe), Glatzel

Schiedsrichter: Günsch (Marburg) 

Zuschauer: 16.618

Tore: 1:0 Hemlein (48.), 2:0 Schuppan (75.)

Gelbe Karten: Hemlein, Junglas, Salger, Prietl / Koch, Glatzel

Kommentare

Trainersuche

Mein erster Bericht ging verloren . ( ? ) Jetzt 2 . Versuch .
Warum lange suchen ,wenn das Gute liegt so nah .
Nur Carsten Rump kommt sofort an die Mannschaft ran . Der Drahtzieher muss er bleiben.
Wer jetzt ,, Cheftrainer ´´ wird , Rees oder Grauer ist egal .
Im letzten Herbst hatte ich mich schon für diese Variante ausgesprochen . ( Mit internen Stallgeruch ) .
Ein ligafremder Trainer würfelt wieder alles durcheinander . Dafür fehlt in unserer Situation die Zeit .
Für Carsten Rump zereißt sich die Mannschaft .
Reinold Yabo wurde von gewissen Führungsspieler gar nicht in den Mannschaftskreis aufgenommen .
So erklärt sich seine abfallende Leistung .

R. Yabo

Hatte dieser Spieler nicht unter der Dusche gefragt, gegen wen spielen wir eigentlich? Da hatte er wohl keine Antwort bekommen und stellte die arbeit mit der Mannschaft wohl einfach ein. Sachen gibt es......

neuer Trainer aus der Schweiz

Mit Casten Rump geht es aufwärts. Herr Arabi war bei seinem neuen Sklavencheftrainer in der Schweiz. Wieder einer, der nur das macht, was der Sportdirektor befiehlt. Wenn ich Herrn Laufer höre, dann muss ich sagen, so habe ich ihn nicht kennen gelernt. Was er aufgebaut hat macht er mit seiem Geschäftsführer Sport und seinem Aufsichtsrat wieder kaputt. Das kann doch nicht wahr sein. Die Geldverbrennungsmaschine Arabi. Man sehe sich nur die Spieler an, die er in der Sommerpause und in der Winterpause geholt hat. Brandy ist nur verletzt und der andere Yabo lehnt es ab, mit der Mannschaft zu arbeiten.

Auf geht's Arminia......

Ich hätte auch sehr gerne Grauer und Rump gehabt in den nächsten verbleibenden Spiele unseres DSC.
Leider ist unser Verein kein Wunschkonzert! Jedenfalls habe ich ein wenig Hoffnung, dass der DSC wenigstens den 15 Tabellenplatz erreicht! Ja, es geht Aufwärts mit unsere Arminia, jedenfalls was die Leistung von gestern betrifft.
Hoffentlich gingen die Käsebrötchen von Nobby nicht quer runter.

YES YOU CAN

Es geht - Jetzt weiter so. Vorstand: Nehmt den Herrn Grauer als Trainer. Der hat die Lizenz.
So könnt Ihr den Carsten Rump machen lassen. Er hat doch schon einmal bewiesen, dass
er die Manschaft erreicht und begeistern kann.

Konditionverbesserung

In der Länderspielpause muß umbedingt Kondition aufgeholt werden . Wenn die Mannschaft das versteht ,
kann sie mit jeden Gegner der Liga mithalten .
Das Defensiverhalten war sehr stark verbessert . Bei Standarts wurde eng manngedeckt . Wir standen viel
stabieler . Es wurde auch kompromisslos rausgespielt .
Weiter so .

Charakter – Will(e) – Können

Bravo Arminia!
Über die richtige Einstellung zur Gesamtsituation und zum Spiel mit dem (doch nicht „irgendwo verlorengegangenen“) Können zum Erfolg.
So muss auch für die restlichen Endspiele, daheim und auswärts! gelten: Über den unbedingten Willen zum Erfolg, wobei der Erfolg nicht zwingend ein Sieg sein muss.
Erfolg ist vielmehr die berechtigte Feststellung, alles für den Sieg, getan zu haben.
Das Heimspiel gegen den FCK hat gezeigt: Charakter = Einstellung = Willen = Können = alles drin, kurz, Charakter will können!

Dank Dabei wiederSicherheit

Seit Monaten habe ich hier geschrieben, das zusammen mit Arabi, Kramny auch der Hesl weg muß. Jetzt hat man gesehen, wieviel Sicherheit ein guter Torhüter einer ganzen Mannschaft geben kann. Heute brannte wirklich nichts an, und mit mehr Spielpraxis wird der noch besser. Nur traurig, das der Arabi mit seiner Trainerverpflichtung das Fünkchen Hoffnung wieder zerstört. Grauer als Lizenzinhaber und Rump als Taktgeber könnten das noch retten, aber nein, es muß ein weiterer drittklassiger Träiner, der bei Arabi nicht aufmuckt, verpflichtet werden. Schade, das der Vorstand so handlungsunfähig ist.

9 Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4709473?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F