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Di., 18.04.2017

Torwartfehler legt Grundstein für 2.3-Niederlage des DSC gegen Stuttgart Davari: »Am Ende bin ich der Depp«

Arminias Torwart Daniel Davari (rechts) klärt einen Ball am eigenen Sechzehner zu ungenau. Stuttgarts Alexandru Maxim fängt ihn ab.

Arminias Torwart Daniel Davari (rechts) klärt einen Ball am eigenen Sechzehner zu ungenau. Stuttgarts Alexandru Maxim fängt ihn ab. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/sba). Ursprung allen Unglücks war die 51. Minute. Arminias Torwart Daniel Davari (29) klärte einen Ball am eigenen Sechzehner zu ungenau. Stuttgarts Alexandru Maxim fing ihn ab und brachte ihn über den zu weit vor dem Tor postierten Schlussmann zum 1:1 im Kasten unter.

Es war die Szene, die die Gäste überhaupt erst zurück ins Spiel brachte. Einer dieser entscheidenden Torwartfehler, die alles ändern. Dessen war sich Unglücksrabe Davari bewusst: »Im Grunde muss ich den Ball über das Tribünendach schießen, dann ist alles klar. Das sind Dinge, die passieren. Als Torwart ist man am Ende immer der Depp.«

Direkt nach seinem Fauxpas eilten die Kollegen zu ihrem Schlussmann und versuchten, Davari mit Worten aufzubauen. Auch wenn es gut tat: Wirklich trösten konnte das den Torwart nicht: »Ich nehme den Fehler auf meine Kappe.« Auch Trainer Jeff Saibene machte keinen Hehl daraus, dass dieses Vorspiel zum 1:1 ganz bitter für den DSC war: »Daniel muss den Ball nur weghauen. Deshalb war es sicher eine spielentscheidende Szene.«

Ansonsten überzeugende Leistung gezeigt

Erfreulich war die Tatsache, dass die Mannschaft eine insgesamt überzeugende Leistung ablieferte. Das machte nicht nur Davari Mut für die Zukunft.

»Das ist sehr bitter, denn ein Punkt wäre mindestens verdient gewesen. Die Mannschaft hat einen super Auftritt geliefert. Wir waren sehr engagiert«, sagte 2:2-Torschütze Reinhold Yabo.

Auch Verteidiger Julian Börner versuchte vor allem die positiven Aspekte der Partie mitzunehmen: »Wir sind auf dem richtigen Weg und von dem lassen wir uns auf keinen Fall abbringen. Wir wissen, was in dieser Mannschaft steckt. Das muss Mut für die nächsten Aufgaben geben.«

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