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Mi., 05.07.2017

»Tauern Spa« in Österreich ist das Ziel – Der neue Stürmer ist dabei Arminia startet ins Trainingslager

Hier logiert der DSC: Das Hotel »Tauern Spa« in Zell am See liegt am Fuße des Kitzsteinhorns.

Hier logiert der DSC: Das Hotel »Tauern Spa« in Zell am See liegt am Fuße des Kitzsteinhorns. Foto: Tauern Spa

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Arminia Bielefeld startet ins Trainingslager. An diesem Mittwoch um 9.20 Uhr hebt der Flieger von Paderborn-Lippstadt nach München ab (Landung um 10.25 Uhr). Die restlichen gut 200 Kilometer bis zum Hotel »Tauern Spa« in Zell am See legt der DSC-Tross mit dem Bus zurück. Für 17 Uhr hat Chefcoach Jeff Saibene das erste Training angesetzt. Das Trainingslager endet am 13. Juli.

Mit dabei: der neue Stürmer.  Für das Mannschaftsfoto von Arminia Bielefeld hatte sich Nils Quaschner am Dienstag um 13 Uhr schon aufgestellt. Offiziell als Neuzugang hatte der DSC den Stürmer am Mittwoch vermeldet.

 Quaschner stößt, wie am Dienstag exklusiv angekündigt, als sechster externer Neuzugang zum DSC. Der 23-Jährige kommt für drei Jahre von Erstligist RB Leipzig, wo er eigentlich bis Juni 2018 unter Vertrag stand. Die Leipziger hatten dem Stürmer mitgeteilt, dass sie keine Verwendung mehr für ihn haben. Quaschner war in der vergangenen Saison von RB an Zweitligist VfL Bochum ausgeliehen. Für die Westfalen erzielte er in 26 Spielen drei Tore, vier Treffer bereitete er vor.

»Nie ein Training ohne Ball«

»Nils verfügt über enormes Tempo und hat eine sehr gute Abschlussqualität. Er ist noch jung und passt daher sehr gut zu Keanu Staude, Leandro Putaro und Patrick Weihrauch. Sie alle sind noch nicht am Ende ihrer Entwicklung«, sagt Samir Arabi. Der DSC-Sportchef ergänzt: »Für Nils ist es wichtig, dass er nach mehreren Leihgeschäften bei uns längerfristig eine Heimat findet.«

Allzu viele Laufeinheiten ohne Ball haben Quaschner und seine neuen Kollegen in Österreich übrigens nicht zu befürchten. Früher war es durchaus üblich, dass Trainer ihre Spieler täglich durch den Wald scheuchten, um für die nötige Grundlagenausdauer zu sorgen. »Das gibt es bei mir nicht, davon bin ich seit ein paar Jahren komplett weg«, sagt Jeff Saibene. »Wir machen eigentlich nie ein Training ohne Ball, alles ist fußballspezifisch.«

Elf Schwimmbecken, zehn Saunen

Die Spieler tragen beim Training alle einen Brustgurt, mit einem Laptop auf dem Platz können alle Werte sofort kontrolliert werden. Über die Ergebnisse des Laktattests in der Vorwoche freut sich Saibene: »Alle sind auf einem sehr guten Level.« Das liegt auch daran, dass von den fünf Wochen Urlaub nach dem Ende der Vorsaison nur zwei Wochen lang die Beine hochgelegt werden durften. Für die restlichen drei Wochen hatten Saibene und sein Trainerteam den Spielern Trainingsprogramme mitgegeben. »Alles wurde sehr gut umgesetzt«, lobt der Coach.

Auch ohne monotones Lauftraining wird bei den Arminen im Trainingslager viel Schweiß fließen. Da trifft es sich gut, dass sie im »Tauern Spa« viele Entspannungsmöglichkeiten vorfinden, unter anderem zehn verschiedene Saunen und Dampfbäder. Dazu kommen im Luxushotel elf Schwimmbecken innen und außen auf etwa 20.000 Quadratmetern.

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