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Mi., 12.07.2017

Aber setzt Birminghams neuer Teamchef auch auf Ex-Arminen aus Löhne? Robert Tesche hofft auf Aufstieg

Mit Birmingham City rutschte der Löhner Fußball-Profi Robert Tesche (rechts) noch in den Abstiegskampf der zweiten englischen Liga. Mit zwei Siegen aus drei Spielen sicherte der Traditionsklub am letzten Spieltag den Klassenerhalt.

Mit Birmingham City rutschte der Löhner Fußball-Profi Robert Tesche (rechts) noch in den Abstiegskampf der zweiten englischen Liga. Mit zwei Siegen aus drei Spielen sicherte der Traditionsklub am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Foto: Imago

Von Alexander Grohmann

Birmingham (WB). Die dritte England-Spielzeit hatte es für Robert Tesche in sich. Erst in letzter Sekunde konnte der Mennighüffer mit Fußball-Zweitligist Birmingham City den Klassenerhalt bejubeln. In der nächsten Saison wollen die »Blues« dafür ganz oben angreifen. Welche Rolle der Ex-Armine dabei spielen soll, ist unklar.

Am Sonntag ist der 30-Jährige mit seinem Klub ins Trainingslager nach Österreich gereist. Während der Sommerpause hat er sich im Heimaturlaub im Löhne-Mennighüffen von einem nervenaufreibenden Saisonfinale erholt.

Nach einer miserablen Rückrunde hatte sich Birmingham am letzten Spieltag durch einen 1:0-Sieg in Bristol gerettet. Danach bangte Tesche auch noch um seine Ex-Klubs Hamburger SV und Arminia Bielefeld, denen ebenfalls die Last-Minute-Rettung gelang. »Für Arminia habe ich aber noch ein bisschen mehr die Daumen gedrückt«, gesteht der 30-Jährige, der seine Profi-Karriere 2006 auf der Alm gestartet hatte, ehe es 2009 zum HSV ging.

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Fußball ist ein verrücktes Geschäft

Robert Tesche

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Zum Ende seiner Zeit in Hamburg geriet Tesche ohne eigenes Verschulden aufs Abstellgleis und flüchtete nach England . Aber auch dort ist der Mittelfeldspieler vor den Unwägbarkeiten des Profi-Daseins nicht gefeit, wie er in der abgelaufenen Saison festgestellt hat. Im Sommer hatte Birmingham den Spieler nach einer kurzen Ausleihe im Jahr zuvor fest von Zweitliga-Rivale Nottingham Forest verpflichtet.

Doch auch bei den »Blues« war es mit der von Tesche erhofften Ruhe und Kontinuität schnell vorbei. »Fußball ist ein verrücktes Geschäft«, sagt er.

Nach einem guten Start sorgte ein Besitzerwechsel beim Klub für mächtig Sand im Getriebe. Größter Fehler: Die neue Investorengruppe aus Hongkong installierte im Dezember mit dem italienischen Ex-Nationalspieler Gianfranco Zola für den erfolgreich arbeitenden Gary Rowett ohne Not einen neuen Teammanager. »Von da an ging es abwärts«, sagt Tesche.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 12. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bad Oeynhausen/Löhne.

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