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Mi., 26.07.2017

Norbert Meier und Maik Walpurgis sehen ein ausgeglichenes Feld Die Liga legt los: Das sind Saibenes Favoriten

Jeff Saibene, Trainer des Zweitligisten Arminia Bielefeld, nennt seine Favoriten.

Jeff Saibene, Trainer des Zweitligisten Arminia Bielefeld, nennt seine Favoriten. Foto: Thomas F. Starke

Düsseldorf (dpa/WB). Die Trainer und Manager der 2. Fußball-Bundesliga sind sich einig: Die am Freitag beginnende Saison wird spannend wie nie, aber der FC Ingolstadt ist Favorit. Aber Jeff Saibene, Trainer von Arminia Bielefeld, hat auch Darmstadt im Blick.

Wenn am Samstag, 29. Juli, die Partie gegen Jahn Regensburg (15.30 Uhr) angepfiffen wird, geht endlich auch für den DSC die neue Saison los. Bereits am Freitagabend (20.30 Uhr) eröffnet der VfL Bochum gegen FC St. Pauli die Spielzeit 2017/2018. Nach dem zuletzt ausgefallenen Testspiel gegen Aston Villa und einer wackeligen Leistung gegen Norwich City dürften die Arminia-Fans gespannt sein, welche Startelf Saibene ins Rennen schickt.

Abgesehen von der eigenen Platzierung: Für den Luxemburger kommen die Favoriten ganz klar aus Bayern und Hessen. »Ingolstadt muss man auf dem Zettel haben, auch Darmstadt. Die Liga ist ohne die Aufsteiger Stuttgart und Hannover ausgeglichener als im Vorjahr. Ich denke, dass es oben auch ein Überraschungsteam geben wird«, meint der 48-Jährige.

Das sagen die anderen Zweitliga-Trainer

Olaf Janßen, Trainer FC St. Pauli: »Grundsätzlich zählen ja immer die Absteiger zu den Favoriten, aber die 2. Liga ist in dieser Saison sehr, sehr ausgeglichen. Ich rechne damit, dass sich mindestens zehn Verein Hoffnung machen, um den Aufstieg zu kämpfen. Wir selbst wollen versuchen, oben mitzuspielen.«

Torsten Frings, Trainer Darmstadt 98: »Wir erwarten eine ausgeglichene Liga. Es gibt in dieser Saison keinen klaren Favoriten wie noch in den Jahren zuvor. Wir sind nicht mehr der krasse Underdog, dem müssen und werden wir uns auch stellen.«

Ilja Gruew, Trainer MSV Duisburg: »Meine beiden Favoriten sind Union Berlin und der FC Ingolstadt. Union war schon in der letzten Saison sehr stark und hat ganz oben mitgespielt. Ingolstadt hat sich unter Maik Walpurgis sehr gut entwickelt, diesen Weg werden sie konsequent weitergehen. Aber auch Braunschweig wird eine wichtige Rolle spielen.«

Was machen Braunschweig und Berlin?

Otmar Schork, Geschäftsführer SV Sandhausen: »Als direkte Aufsteiger erwarte ich Ingolstadt und Braunschweig. Im erweiterten Kreis der Aufstiegsfavoriten befinden sich für mich auch Union Berlin sowie Darmstadt 98.«

Frank Schmidt, Trainer 1. FC Heidenheim: »Ingolstadt hat aufgrund der Kaderqualität die größten Chancen direkt wieder aufzusteigen. Dahinter gibt es viele Mannschaften, die es schaffen können.«

Marc Arnold, Manager Eintracht Braunschweig: »Der FC Ingolstadt und der FC St. Pauli steigen am Ende direkt auf.«

Funkel tippt auf Quartett, Neuhaus nennt gleich fünf Teams

Friedhelm Funkel, Trainer Fortuna Düsseldorf: »Eintracht Braunschweig und Union Berlin sind die topgesetzten Teams, der FC Ingolstadt und Darmstadt 98 kommen hinzu - diese vier sind ein Stück weiter als der Rest. Wenn unser Kader komplett ist, ist ein Platz unter den ersten Sechs für uns machbar.«

Ismael Atalan, Trainer VfL Bochum: »Für mich sind St. Pauli und Ingolstadt die Favoriten. Der FC St. Pauli, weil er eine überragende Rückrunde gespielt hat und die Mannschaft zusammen geblieben ist. Der FC Ingolstadt, weil er von allen Zweitligisten über die meisten Mittel verfügt.«

Uwe Neuhaus, Trainer Dynamo Dresden: »FC Ingolstadt, Union Berlin, Darmstadt 98, Eintracht Braunschweig, Greuther Fürth.«

Ist die Liga ausgeglichener als im vergangenen Jahr?

Thomas Letsch, Trainer Erzgebirge Aue: »Ich glaube, dass die Liga insgesamt sehr ausgeglichen sein wird. Ich denke, dass Braunschweig eine sehr gute Rolle spielen wird, genauso die Absteiger Ingolstadt und Darmstadt, aber auch Union Berlin.«

Maik Walpurgis, Trainer FC Ingolstadt 04 und zwischenzeitlicher Kandidat beim DSC : »Die 2. Bundesliga ist sehr ausgeglichen und viele Teams werden um die Aufstiegsplätze konkurrieren. Welche Teams am Ende die Nase vorn haben werden, ist aktuell schwer zu prognostizieren.«

Jens Keller, Trainer Union Berlin: »Die beiden Absteiger aus der Bundesliga muss man immer beachten. Ich denke, dass Braunschweig wieder oben mit dabei sein wird. St. Pauli hat eine tolle Rückrunde gespielt. Aber es ist unheimlich schwer zu sagen.«

Für Norbert Meier ist es nicht so einfach

Ex-Arminia Coach Norbert Meier , Trainer 1. FC Kaiserslautern: »Ich denke, mit den Favoriten ist es dieses Jahr nicht so einfach wie im letzten Jahr. Wobei ich trotzdem glaube, dass die diesjährigen Absteiger Ingolstadt und Darmstadt alles dransetzen werden um sofort wieder aufzusteigen. Dann gibt es Mannschaften wie Braunschweig und Union Berlin, die im vergangenen Jahr bereits oben mitgespielt haben.

Markus Anfang, Trainer Holstein Kiel: »Ich gehe davon aus, dass vier Mannschaften vorne mitspielen werden. Das sind die beiden Absteiger Ingolstadt und Darmstadt sowie Union Berlin und Eintracht Braunschweig.«

Regensburg-Trainer sieht zwei Mannschaften vorne

Janos Radoki, Trainer SpVgg Greuther Fürth: »Traditionell sind die beiden Absteiger natürlich als Favoriten zu nennen. Aber auch Union Berlin muss man auf dem Zettel haben. Es wird eine spannende Saison werden.«

Achim Beierlorzer, Trainer Jahn Regensburg – dem Auftaktgegner der Arminia: »Es gibt viele starke Teams, die vorne ein Wort mitreden können. Wenn ich zwei Favoriten benennen müsste, wären das Union Berlin und Eintracht Braunschweig.«

Michael Köllner, Trainer 1. FC Nürnberg: »Union Berlin und dann kommt Ingolstadt ins Ziel.«

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