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Di., 05.09.2017

Arminia aber nicht beim Treffen mit Ultras – Börner trainiert Zum Dialog bereit

Arminias Geschäftsführer Gerrit Meinke (Mitte) im Gespräch mit Trainer Jeff Saibene (links) und dem Vorsitzenden Hans-Jürgen Laufer.

Arminias Geschäftsführer Gerrit Meinke (Mitte) im Gespräch mit Trainer Jeff Saibene (links) und dem Vorsitzenden Hans-Jürgen Laufer. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Die Atmosphäre zwischen einigen Ultras und den Fußballverbänden sowie manchen Vereinen ist sehr angespannt. Trotzdem fand am Sonntag in Erfurt ein Treffen von etwa 50 Ultras und 25 Vertretern von Vereinen der ersten vier deutschen Ligen statt. Arminia Bielefeld nahm nicht teil, Geschäftsführer Gerrit Meinke erklärt gegenüber dem WESTFALEN-BLATT aber die »grundsätzliche weitere Bereitschaft zum Dialog«.

Formal sei die Einladung bei einigen Vereinen nicht sonderlich gut angekommen, betont Meinke. Es soll eher eine Aufforderung gewesen sein. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am vorigen Donnerstag – auch mit den Fanbeauftragten der Klubs – habe er sich mit anderen Verantwortlichen beraten. »Ich bin generell der Meinung, dass der Dialog mit den Fanszenen/Ultras vor Ort in den Vereinen gut läuft. Unser Konsens am Donnerstag war, dass es einen bundesweiten, übergreifenden Dialog geben soll. Die Zusammenarbeit mit der AG Fankulturen war bisher sicher eher suboptimal. Legitimierte Vertreter der Ultras sollten dabei sein«, sagt Meinke.

Beim Treffen in Erfurt ist es laut einem Bericht der »Ostthüringer Zeitung« völlig friedlich zugegangen. Der Präsident des Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt, Rolf Rombach, zeigte sich begeistert von der »sehr gut organisierten und auf einem hohen Niveau stehenden Veranstaltung«. Von den Ul­tras gab es keine Kommentare. Ein greifbares Ergebnis des Treffens gab es nicht.

Börner wieder auf dem Platz

Beim ersten DSC-Training vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg (Samstag, 13 Uhr) war Kapitän Julian Börner mit dabei. Der Innenverteidiger hatte wegen einer Sprunggelenksverletzung das 1:1 bei Union Berlin verpasst. »Ich habe gerade kurz mit ihm gesprochen, es war alles okay. Für das erste Training war das schon gut«, sagte Trainer Jeff Saibene. Gleiches gelte für Mittelfeldspieler Tom Schütz, der nach Achillessehnenbeschwerden gestern ebenfalls die komplette Einheit absolvieren konnte. Stürmer Nils Quaschner (Knieprobleme) übte dagegen noch individuell. Bezüglich der Aufstellung am Samstag hielt sich Saibene bedeckt: »Bis dahin ist noch viel Zeit.«

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