>

Mi., 06.09.2017

Arminia-Kapitän Julian Börner lobt das Bielefelder Betriebsklima »Jeder hat Bock«

Julian Börner geht keinem Zweikampf aus dem Weg: Am Samstag gegen Duisburg will er wieder dabei sein.

Julian Börner geht keinem Zweikampf aus dem Weg: Am Samstag gegen Duisburg will er wieder dabei sein. Foto: Thomas F. Starke

Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Bielefeld (WB). Vier Spiele, zehn Punkte – das kann sich als tückisch erweisen. Julian Börner will aber erst gar nicht in die Falle gestiegener Erwartungen tappen. »Das heißt nicht, dass wir jetzt eine Spitzenmannschaft sind«, sagt der Kapitän des DSC Arminia vorsorglich an die Adresse all jener, die aus dem Bielefelder Saisonstart zu voreilige Schlüsse ziehen könnten.

Vier Spiele, zehn Punkte – das ist aber schon eine mehr als ordentliche Anfangsbilanz für eine Mannschaft, die vor ein paar Monaten schwer um den Klassenerhalt ringen musste. Zum Glück kam er, jeder weiß es inzwischen: Jeff Saibene. Auch Börner sagt, man könne den Anteil des Bielefelder Trainers gar nicht hoch genug bewerten. Zuerst war da die »Spielidee«, wie Börner es formuliert: »frühes Attackieren, hoch verteidigen, hohe Laufbereitschaft.« In der Sommerpause sei das »verfeinert« worden und nun steht endgültig eine andere Arminia auf dem Platz. Draufgängerisch, selbstbewusst, erfolgreich. Jedoch nicht großspurig, darum ist Börner auch weit davon entfernt, einen Heimsieg am Samstag gegen Neuling MSV Duisburg (13.00 Uhr/Sky) zu versprechen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 6. September, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Kritiker

Mit übertriebener Kritik und auch überschwänglichem Lob sollte man maßvoll umgehen. Nach guten, kommen schlechte Zeiten und danach wird es wieder besser. Ein stetiges Auf und Ab, wie in der Vergangenheit. Mit unserem Budget, kann man nicht so kontinuierlich arbeiten wie beim BVB oder FCB. Also weiter träumen und hoffen, das die Bergfahrt lange anhält.

Jeff bleibt immer der Chef

Ja, Fussball ist ein Tagesgeschäft, bei dem nur der Erfolg zählt. Saibene wird man aber nicht mehr ansprechen können, aus dieser Mannschaft das Maximum herauszuholen. Der Erfolg wird nicht unendlich sein, aber diese Endlichkeit des Erfolgs wird durch das endliche Potenzial der Mannschaft bestimmt sein.

STEHPLÄTZE AUSVERKAUFT

Momentan, so scheint’s, üben sich fast alle in der Disziplin, die täglichen Lobeshymnen auf Jeff le Chef, nochmals zu überbieten! Von mir dazu mal nur so viel: Hoffentlich bleibt’s noch sehr lange so, denn dann wäre Arminia ja noch sehr lange erfolgreich!
Davon abgesehen hat das Fachmagazin Kicker ja bereits richtig erkannt, dass zwischen einem Schulterklopfer und einem Arschtritt häufig nicht mehr als 80 Zentimeter liegen!
So kann ich mich auch noch gut daran erinnern, dass selbst der geschätzte Realist der kompletten Mannschaft letzte Saison mindestens gleich 4 x jegliche Ligatauglichkeit abgesprochen hat. Dass ich selbiges mindestens auch gleich 2 x getan habe, soll hier aber keineswegs unerwähnt bleiben!
Von der Kritik an Arabi mal ganz abgesehen! Und dann zieht der plötzlich mit seinem wahrlich allerletzten Strohhalm so einen richtigen Goldfisch wie den Jeff aus dem Karpfenteich! Will sagen: Die Grenzen zwischen Lob und Tadel, in Bielefeld, sind ziemlich fließend, aber die Rahmenbedingungen, über die ich immer so gerne philosophiere, bleiben in Bielefeld halt wie sie sind. Es sei denn wir versuchen sie weiter Stückchen für Stückchen – im kleinen - z.B. durch einen Stadionbesuch nächsten Samstag gegen die Zebras zu verbessern. Immerhin sind sämtliche Stehplätze ja seit gestern bereits ausverkauft…

3 Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5130145?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F