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Mi., 06.09.2017

49-Jähriger übernimmt Bereiche Marketing/Vertrieb und Finanzen Rejek verstärkt DSC-Geschäftsführung

Markus Rejek verstärkt die Arminia-Geschäftsführung-

Markus Rejek verstärkt die Arminia-Geschäftsführung- Foto: dpa

Bielefeld (WB). Überraschende Veränderung bei Arminia Bielefeld: Der Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten hat in seiner Sitzung am Montag beschlossen, die Geschäftsführung innerhalb der Arminia-Gruppe zum 1. Oktober neu aufzustellen. In der für den Lizenzspielerbereich verantwortlichen DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA übernimmt als neuer Geschäftsführer Markus Rejek die Bereiche Marketing/Vertrieb und Finanzen.

Rejek war bisher unter anderem als Marketingleiter bei Borussia Dortmund und Geschäftsführer des TSV 1860 München tätig. Er wird die KGaA zusammen mit Samir Arabi leiten, der weiterhin als Geschäftsführer den sportlichen Teil verantwortet.

Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass aufgrund des stetig steigenden Leitungsaufwands und der zukünftigen Ausrichtung der Gruppe die Neustrukturierung der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche ein notwendiger und richtungsweisender Schritt ist, um Arminia noch schlagkräftiger zu machen.

Gerrit Meinke wird zukünftig als alleiniger Geschäftsführer die wirtschaftlichen und personellen Belange der Stadiongesellschaft ALM GmbH & Co. KG verwalten. Das mit der Stadionausgliederung verbundene Ziel der effizienten Koexistenz zweier Gesellschaften mit unterschiedlichen Geschäftszielen und Eigentümerstrukturen wird durch die Neugliederung wieder stärker in den Fokus gerückt.

»Um Arminia in erfolgreiches Fahrwasser zu bringen, ist es zwingend notwendig die KGaA sowie die Alm KG von jeweils unabhängigen Geschäftsführern leiten zu lassen«, erklärte DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer.

Markus Rejek freut sich auf den DSC und seine Arbeit in Ostwestfalen: »Neben den sportlichen Zielen wird der Fokus weiter auf der wirtschaftlichen Konsolidierung liegen. Die Mannschaft macht aktuell vor, wie es gehen kann: hartnäckig, kämpferisch und mit viel Freude!«

Gerrit Meinke: »Für die Zukunftsfähigkeit von Arminia Bielefeld ist die Neustrukturierung der Geschäftsführung sinnvoll und notwendig. Insofern ist der Beschluss des Aufsichtsrates nachvollziehbar und für die Arminia-Gruppe zielführend. Ich sichere Markus Rejek meine volle Unterstützung bei seiner herausfordernden Aufgabe zu und bin davon überzeugt, dass wir zusammen mit Samir Arabi für die mannigfaltigen und wichtigen Aufgaben der Zukunft sehr gut aufgestellt sind.«

Kommentare

@STOLPERHARRY

Nicht zu vergessen, dass eine Tätigkeit als GF Finanzen über 2,5 Jahren bei 1860 unter Ismaik wie 25 Jahre Tätigkeit bei dem vermutlich geilsten Club der Welt zu werten ist ;-)! Ich hoffe die Herren Laufer und Ostrowski haben uns hier einen Erfolgstyp ala "Aki Watzke" eingekauft. und zuerst erhält unser Graf von Luxemburg ein "Pöhler-Capi" ;-).

Ergiebige Ölquelle hinter der Süd entdeckt !!!

Von Hasan Ismaik gefeuert zu werden, ist ja kein Malus, sondern eher schon ein Ritterschlag! Besorgt wäre ich viel eher, wenn er mit diesem Scheich gut ausgekommen wäre…

Aller guten Dinge...

Natürlich kann man wie Meinke nicht zwei Vollzeitjobs auf Dauer ausführen, wenn man obendrein noch den Souffleur bei Bartels' ARD- Übertragungen macht. Möglicherweise hat das auch mal den Arminen gedämmert. Und daß im Marketing noch ein wenig Luft nach oben ist, sehen ja auch hier manche so.
Bleibt die Frage, ob Rejek und Meinke jeweils auf Provisionsbasis arbeiten. Denn drei Geschäftsführer auf der Payroll, das muß erst mal erwirtschaftet werden.

Positives Signal

Sehe die Verpflichtung von Markus Rejek durchaus positiv. Zeigt, dass sich der DSC langsam aber sicher (wieder) nach oben orientiert. Ob man hinter den Kulissen bisher mit der Arbeit von Meinke zufrieden war oder nicht, wird man in der Öffentlichkeit eh nicht groß breittreten.
Die Vergangenheit jedenfalls hat gezeigt, dass es nottut, sich beizeiten Kompetenz ins Boot zu holen und die Verantwortung auch auf mehrere Schultern zu verteilen. Bei Einzelkämpfern besteht sonst die latente Gefahr, dass sie sich plötzlich für unentbehrlich halten, sie dem Größenwahn verfallen und am Ende steht dann häufig ein Sonnenkönig und ein Regime a la Kentsch…
Würde mich freuen, würde es Markus Rejek gelingen, weitere Teile der Bielefelder Wirtschaft für den DSC zu gewinnen…

Nachvollziehbar

Inwieweit die Arbeit von Gerrit Meinke noch Potenzial nach oben hatte, das kann von hier aus wohl niemand beurteilen. Das er neben seinem ursprünglichen Job, zu dem er nun zurückkehrt, nach dem überraschenden Aus von Markus Uhlig auch noch die volle Geschäftsführung des Vereins übernahm, war sicherlich nicht auf Dauer angelegt. Niemand kann zwei volle Arbeitsplätze über einen längeren Zeitraum sinnvoll und mit hoher Qualität ausfüllen. Vielleicht hat auch die Schieflage der abgelaufenen Saison einen Beitrag geleistet zu der Erkenntnis, dass man auch diesem Posten eine Vollzeitkraft mit hoher Kompetenz benötigt. Nur so kann es wirtschaftlich besser werden. Das zusätzliche Gehalt kann und soll Herr Rejek sicherlich generieren. Zu erwarten ist eine deutliche Verbesserung der Ertragslage. Das Herr Rejek bei 1860 gescheitert ist, das kann ihm wohl niemand vorwerfen. In dem besonderen Umfeld wäre vielleicht sogar Uli Hoeness gefeuert worden. Ich bin gespannt auf den neuen Mann und wünsche ihm viel Glück. Er hat es momentan sicherlich etwas leichter als Gerrit Meinke, da Trainer und Mannschaft in diesem Geschäft nunmal die Taktgeber sind und deren Takt zurzeit viel Freude macht.

Nich Alles ist schlecht..

Gibt ihm eine Chance,

Ortega von 1860 München war bisher positiv.

Paukenschlag!

Wow, das kommt ja aus dem Nix - und schon zum 01. Oktober. Zwei Fragen haette ich da mal:

1. Wie traegt sich das finanziell? Woher kommen die Mittel? Ich meine Herr Rejek wird ja nicht fuer 'nen schmalen Euro arbeiten...

2. Hat diese Entscheidung des Aufsichtsrates irgendwas mit der performance des Herrn Meinke im Bereich Marketing zu tun?

Ansonsten glaube ich schon, dass im Bereich marketing bei Arminia definitiv noch Luft nach oben ist.

Neuer Geschäftsführer

Herr Rejek von 1860 München (Chaotenverein) in enger Zusammenarbeit mit Samir Arabi.
Mir schwant nichts Gutes.

8 Kommentare

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