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Mo., 25.09.2017

Ex-Armine jagt DSC einen Schrecken ein Feick trifft gegen die Ehemaligen

Arne Feick (Nummer 28) köpft das 0:1.

Arne Feick (Nummer 28) köpft das 0:1. Foto: Thomas F. Starke

Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Bielefeld (WB). Ausgerechnet Arne Feick also, und das ist ja oft so mit den Ehemaligen: Da kommen sie wieder, spielen gegen ihren Ex-Klub und treffen. In der 59. Minute köpfte er nach einer Ecke von Marc Schnatterer zum 1:0 ein. Damit war der 1. FC Heidenheim drauf und dran, den Arminen den Tag zu verderben. Es gelang nicht ganz.

Nun handelt es sich bei dem Linksverteidiger Feick nicht eben um ein Kopfballmonster. In den Quellen zu den Personalien der Fußballprofis findet man bei ihm Größenangaben, die von 1,79 bis 1,83 Meter reichen. Genug wohl, um dem DSC einen gehörigen Schreck einzujagen. Es war niemand zur Stelle, der ihn daran hinderte, daher verwundert die Torbeschreibung dann doch ein wenig: »Ich hatte gute Sicht auf den Ball, der Raum war da.« Und »der Marc«, der schlägt natürlich »Superbälle« rein, lobte Feick und stattete auf diese Weise dem Vorlagengeber gleich seinen Dank ab.

Schon beim 2:1-Sieg der Heidenheimer zu Beginn der Englischen Woche in Bochum hatte Schnatterer per Ecke den entscheidenden Treffer vorbereitet. »Wir wussten, dass sie stark bei Standards sind«, sagte Bielefelds Sportchef Samir Arabi. Das Wissen allein verhindert die Konsequenz nicht, schließlich wuchtete auch Julian Börner den Ball zum Ausgleich ebenfalls nach einer Ecke ins Netz.

Standard-Spezi Schnatterer

Weil die Gäste vorgelegt hatten, gab es durchaus gemischte Gefühle. Mit »sowohl als auch« beantwortete Standard-Spezi Schnatterer die Frage, ob er zufrieden sei mit dem Remis. Ist doch klar: »Wenn man führt, will man gewinnen.« Am Ende hätte es auch komplett schiefgehen können.

Teamkollege Feick nahm den fünften Punkt innerhalb von sieben Tagen zum Anlass, die Dinge grundsätzlich zu betrachten. Nach drei Niederlagen in den ersten vier Spielen ist das Schlimmste korrigiert. »Wir unterschätzen unsere Möglichkeiten nicht, wir überschätzen sie nicht«, sagte Feick, »das ist der richtige Ansatz«. Eines wollte er dann noch los werden: »Es war das erste Mal in dieser Saison, dass ich an einen Eckball gekommen bin.« Vielen Dank, dachten sich die Arminen.

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Es war zwar kein Abwehrspieler da, der Feick auf der Rechnung hatte, allerdings muss man bei diesem Gegentor auch die Frage aufwerfen ob Feick aus 3-4 Metern köpfen darf und warum Ortega da nicht den einen Schritt raus gemacht hat. Aus meiner Sicht aber ein ganz kleiner Wehrmutstropfen bei Ortega, der aus meiner Sicht bisher eine bärenstarke Saison spielt und viel Sicherheit ausstrahlt und auch intensiv in das Aufbauspiel eingebunden wird, was letzte Saison kaum möglich war.
Also, weiter so und vielleicht bei dem einen oder anderen Eckball mit ausgefahrener Faust die "Kirsche" auf die besten Plätze der Stadt fausten ;-)

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