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Mi., 27.09.2017

Arminias Neuzugang macht nicht nur Trainer Saibene froh Weihrauch: »Es ist noch mehr drin«

Oft kaum zu stoppen: Patrick Weihrauch nimmt hier die Heidenheimer Hürde Mathias Wittek.

Oft kaum zu stoppen: Patrick Weihrauch nimmt hier die Heidenheimer Hürde Mathias Wittek. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Die Englische Woche hatte die Arminen müde gemacht, da kam der freie Montag sehr gelegen. Neuzugang Patrick Weihrauch war froh, »einfach mal einen Tag nicht an Fußball zu denken, Kraft zu tanken. Das hat gut getan«, sagte der 23-Jährige am Dienstag nach dem ersten Training der neuen Woche. Die Bielefelder bereiten sich auf das Spiel beim Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) vor.

Nachdem er den Montag mit Freundin und Hund verbracht hatte, sprühte Weihrauch aber am Dienstag schon wieder vor Tatendrang. Nürnberg soll die Stärke des überraschend gut in die Saison gestarteten DSC (14 Punkte aus acht Spielen) als nächstes zu spüren bekommen. »Es haben nicht viele mit so einem Start von uns gerechnet, aber wir hatten uns das schon zugetraut«, verriet der von den Würzburger Kickers nach Ostwestfalen gewechselte Offensivspieler. Seiner Meinung nach wäre sogar »noch mehr drin gewesen, wenn ich zum Beispiel an Darmstadt denke«. Dort hatten die Arminen 2:1 geführt, am Ende aber 3:4 verloren.

Und auch am vergangenen Samstag, beim 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim, war ein Sieg möglich. »Wir waren das deutlich bessere Team und haben nach dem Rückstand eine tolle Moral gezeigt«, sagte Weihrauch, dem auch vor Nürnberg (16 Punkte) nicht bange ist. »Sie haben einen kleinen Lauf. Aber jetzt müssen sie uns erst mal schlagen.«

»Patrick ist ein super Transfer«

Einen kleinen Lauf hat auch Weihrauch. Seit dem dritten Spieltag stand er immer in der Startelf. In Dresden gelang ihm vorige Woche sein erstes Saisontor, spektakulär aus etwa 50 Metern. Außerdem bereitete der gebürtige Gräfelfinger bereits drei Treffer vor. »Es ist nie leicht, neu in ein Team zu kommen, aber die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Es ist ganz gut gelaufen bisher, doch es ist noch einiges mehr drin. Die Abläufe muss ich noch mehr verinnerlichen, außerdem will ich öfter zum Abschluss kommen und den letzten Pass genauer spielen. Trotzdem kann sich die Ausbeute sehen lassen«, findet Weihrauch und wird von seinem Trainer bestätigt.

»Patrick ist ein super Transfer. Er hat bis jetzt schon eine gute Entwicklung genommen und zeigt tolle Ansätze. Er ist ein Teamplayer, an dem wir noch viel Freude haben werden«, lobte Jeff Saibene. Der Coach musste gestern beim Training lediglich auf Christopher Nöthe (Reha) verzichten. Florian Hartherz (Knieprellung) wurde behandelt und arbeitete im Kraftraum.

Gestern Abend gehörten Saibene und Weihrauch zur Arminia-Delegation beim traditionellen Sponsorenabend des DSC. Dieser fand vor mehr als 150 Gästen in einem Autohaus statt.

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