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Mi., 18.10.2017

Trainer Saibene: »Man kann den Gegner machen lassen« Auswärts fällt es Arminia leichter

Der bisher letzte Auswärtssieg: Patrick Weihrauch, Tom Schütz und Andraz Sporar feiern das 2:1 in Nürnberg.

Der bisher letzte Auswärtssieg: Patrick Weihrauch, Tom Schütz und Andraz Sporar feiern das 2:1 in Nürnberg. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen/dis). Die Videoanalyse des 0:2 gegen Fortuna Düsseldorf bestätigte Arminia Bielefelds Trainer Jeff Saibene in seinem ersten Eindruck. »Das Spiel war recht lange ausgeglichen. Der Gegner kam zu Chancen und zu den beiden Toren, wenn wir dazu eingeladen haben«, sagte der Luxemburger und verwies auf das 0:1. Das hatte Tom Schütz mit einem Ballverlust im Mittelfeld eingeleitet .

»Es ist im Fußball so, und in der 2. Liga extrem, dass Tore durch Fehler entstehen und nicht, weil sie so toll herausgespielt wurden. Das trifft ja auch auf unsere eigenen Treffer zu und ist symptomatisch für die Spiele. Pressing, Ball erobern, umschalten, Tor machen – so muss es gegen gut organisierte Mannschaften laufen«, erläutert Saibene.

Am kommenden Samstag beim Tabellenzweiten Holstein Kiel (22 Punkte) wollen die Arminen ihre Fehler reduzieren und ihre oft gezeigte Auswärtsstärke unter Beweis stellen. Es fällt auf, dass es den Arminen momentan erheblich leichter fällt, auswärts zu treffen als zu Hause. Von seinen bislang 15 Saisontoren erzielte der DSC zehn in der Fremde, auf der Alm waren es gerade einmal halb so viele. »Im Moment spielen wir besser auswärts und holen mehr Punkte«, musste Saibene nach der Partie gegen Düsseldorf einräumen. Zehn der 17 Zähler sammelte Bielefeld in der Fremde.

Kiel-Spiel kommt den Arminen gelegen

Auch schon vor der Partie war Saibene mit diesem Thema konfrontiert worden. Seine Antwort: »Wenn man auswärts spielt, kann man den Gegner machen lassen. Da können wir aus einer guten Defensivorganisation heraus reagieren. Das kam uns häufig sehr entgegen. Für dieses Spiel ist meine Mannschaft prädestiniert.« Insofern dürfte es den Ostwestfalen ja ganz gelegen kommen, dass sie am nächsten Samstag auswärts spielen dürfen, auch wenn Saibene versicherte: »Wir sind auswärts sehr stark. Aber wir spielen immer noch lieber zu Hause.«

Generell findet der 49-Jährige die aktuelle Bilanz mehr als in Ordnung. »Von den letzten vier Spielen haben wir zwei gewonnen, einmal unentschieden gespielt und nur gegen Düsseldorf verloren. Das muss man realistisch einordnen und sollte sich nicht zu sehr den Kopf zerbrechen«, sagt Saibene.

Unterdessen hat Arminia ein Testspiel in der kommenden Länderspielpause bestätigt. Am 8. November tritt der DSC um 16 Uhr beim Erstligisten Borussia Mönchengladbach an. Gespielt wird auf dem Fohlenplatz am Borussia-Park. Karten zum Preis von acht Euro (Ermäßigt: vier Euro) gibt es nur an der Tageskasse. Nach dieser Unterbrechung haben die Arminen, wie schon nach den ersten Länderspielpausen, erneut Heimrecht. Am 17. November kommt Braunschweig. Die Bielefelder hoffen, dass es besser läuft als nach den ersten beiden Pausen (0:4 gegen Duisburg und 0:2 gegen Düsseldorf).

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