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Fr., 03.11.2017

DSC-Sportchef Arabi fehlte in letzten Spielen die »nötige Klarheit« Eine Frage der Einstellung

Arminias Sportchef Samir Arabi.

Arminias Sportchef Samir Arabi. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). Kann die 1:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt Arminia Bielefeld am Ende sogar helfen, den eigenen Abwärtstrend am Sonntag (13.30 Uhr) beim FC Erzgebirge Aue zu stoppen? DSC-Sportgeschäftsführer Samir Arabi hofft jedenfalls auf diesen Effekt.

»Vielleicht war es ein Hallo wach zum richtigen Zeitpunkt«, sagt Arabi. Denn auch wenn die Situation für die Arminen noch nicht bedrohlich ist – ungemütlicher ist sie nach der fünften Saisonniederlage allemal. Dafür verantwortlich sind aber nicht nur die zuletzt immer wieder spielentscheidenden individuellen Fehler. Gegen Ingolstadt war in der zweiten Halbzeit vor allem eine auch vom Engagement her unüblich zurückhaltende Arminia zu beobachten.

»Wir haben manche Sachen nicht gut gemacht«

»In einigen Situationen hatten wir zuletzt nicht immer die nötige Klarheit. Eigentlich müsste man niemanden an die nötigen Tugenden erinnern. Es kommt in der 2. Liga auf den Kampf und die Einstellung an. Wir haben manche Sachen nicht gut gemacht«, stellt Arabi klar.

Vor allem die Anzahl an Gegentreffern ärgert den Sportchef. Ebenso die Art und Weise, wie sich die Mannschaft vor vielen Gegentreffern verhält: »20 Gegentore sind zu viel. Wir müssen als ganze Gruppe wieder besser gegen den Ball arbeiten.«

Mit zunehmender Spieldauer kommen mehr Probleme

Alarmierend ist aber nicht nur die Menge an Treffern, die der DSC den Gegner gestattet. Auffällig ist, dass die Arminen mit zunehmender Spieldauer mehr Probleme bekommen, Gegentreffer abzuwehren. Arminia und der 1. FC Heidenheim haben in der zweiten Spielhälfte so viele Treffer kassiert (jeweils 15) wie kein anderer Zweitligist in den zwölf Saisonspielen. Weil die Bielefelder läuferisch das beste Team der Liga sind, ist dieses Problem aber keine Frage der Kondition, sondern vor allem der Konzentration.

»In Aue geht es nicht darum, spielerisch zu glänzen. Im Profifußball zählen die nackten Ergebnisse«, betont Arabi und hofft, dass die Mannschaft im Erzgebirge wieder die nötige Bereitschaft für den ersehnten Punktgewinn auf den Platz bringt.

Im Training fehlte Patrick Weihrauch. Am Mittwoch musste der 23-Jährige die Einheit am Morgen nach einem Pferdekuss abbrechen. Am Donnerstag drehte der Mittelfeldspieler nur eine Runde auf dem Rad, soll am Freitag aber wieder voll einsteigen.

Kommentare

Hoffentlich bekannt

Das wird dem Sportchef doch beim intensiven Scouting dieser Spieler aufgefallen sein, wozu sie eben auch in der Lage sind. Er wird sie doch nicht nur aus dem Katalog gekauft haben? :-)

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