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Mo., 06.11.2017

Kommentar zu Arminia Bielefeld Gerade noch die Kurve gekriegt

Jeff Saibene bedankt sich nach dem Spiel in Aue bei Torschütze Andreas Voglsammer.

Jeff Saibene bedankt sich nach dem Spiel in Aue bei Torschütze Andreas Voglsammer. Foto: Thomas F. Starke

Arminias Dienstreise war geradezu idyllisch: die Abgelegenheit des Erzgebirges, viel Wald, absolute Ruhe. Ein Umfeld also, das kaum mehr Kontrast zu den Gegebenheiten hätte haben können, die den DSC nach einer erneuten, einer vierten Niederlage in Folge in Bielefeld erwartet hätten.

Eines ist mal klar: Mit dem 1:1 hat Arminia gerade noch so die Kurve gekriegt , sonst wäre es wohl ziemlich unruhig geworden um den Zweitligisten in den nächsten Wochen.

Und das nicht nur, weil eine erneute Pleite auch dem Letzten die Augen geöffnet hätte, dass in dieser Saison wieder mal in erster Linie das Motto »Abstieg verhindern« gilt. Auch wenn es nach dem gelungenen Saisonstart schon nach mehr aussah: Mit einer erneuten Nullrunde im Erzgebirge wäre es vor allem auch tabellarisch kritischer geworden.

Die Arminen dürfen aufatmen

Stattdessen dürfen die Arminen nun ein wenig aufatmen. Und durchatmen. Alles einmal eine Länderspielpause lang sacken lassen, um danach wieder vieles besser zu machen von dem, was zuletzt weniger gut lief. Etwa individuelle Fehler abstellen (siehe Börners Handelfmeter). Wieder durchgehend, und nicht wie gegen Ingolstadt (erste Halbzeit) und in Aue (zweiter Durchgang), nur 45 Minuten ausreichend engagierte Arbeit abliefern. Oder einfach mal auf Eskapaden verzichten (siehe Sporar).

Gelingt all das, dürfte der Abstiegskampf vermutlich nicht mehr zu einem brandheißen Thema in Bielefeld werden. Sollte all das aber nicht gelingen, könnten sich Arminias Profis schon sehr bald wieder nach der Ruhe und der Idylle des Erzgebirges sehnen.

Kommentare

Entwicklung passt

Die 2. Halbzeit im Erzgebirge war verhältnismäßig gut. Man konnte den Gegner beherrschen, bis auf einige Konter. Das macht Mut, die Richtung stimmt. Jetzt muss aber weiter gezielt gearbeitet werden. Auch an Freistößen und Ecken.
Börners Handspiel ist wohl kaum zu vermeiden. Eine Körperreaktion eines aus dem Gleichgewicht gekommenen Spielers. Der Pfiff muß natürlich kommen.

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