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Do., 16.11.2017

Arminia zehrt von den drei Auftaktsiegen – danach nur neun Punkte in zehn Spielen Dem Traumstart sei Dank

Lang ist es her: Der letzte Heimsieg gelang Keanu Staude (links) und Co. am 21. August gegen Bochum.

Lang ist es her: Der letzte Heimsieg gelang Keanu Staude (links) und Co. am 21. August gegen Bochum. Foto: Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Torsten Lieberknecht, Trainer von Arminia Bielefelds nächstem Gegner Eintracht Braunschweig (Freitag, 18.30 Uhr, Schüco-Arena), lobt den DSC im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. »Man hat ja gesehen, wie Bielefeld in die Saison gestartet ist. Wenn man so startet, dann hat man auch ein gewisses Potenzial «, sagt Lieberknecht. Von dem hervorragenden Start zehrt Arminia noch heute.

Neun Punkte sammelte Bielefeld in den ersten drei Zweitligaspielen dieser Saison. Neun Zähler kamen bisher noch dazu – allerdings waren dafür zehn Partien nötig.

Seit vier Spielen sieglos

Mehrfach hat Trainer Jeff Saibene betont, dass sich seine Mannschaft »zu viele dumme Fehler« leiste, die zu Gegentoren führten. Das verhindere eine bessere Punktausbeute. Wann also knackt der DSC die »magische« 20-Punkte-Marke, die halbe Miete auf dem Weg zum anvisierten Klassenerhalt?

Die nächste Gelegenheit bietet sich Freitag gegen Braunschweig. »In den letzten Jahren war es anders. Da hatten wir oft Probleme, gut in die Saison zu kommen. Wenn wir jetzt das halbe Soll erfüllen könnten, hätte das auch einen symbolischen Wert. Gerne hätten wir natürlich schon noch mehr Punkte«, sagt Innenverteidiger Stephan Salger.

Seit vier Partien ist der DSC sieglos (ein Punkt). Gerade im eigenen Stadion ist die Bilanz verbesserungswürdig. Sieben Punkte holte Arminia in sechs Heimspielen (6:11 Tore), der letzte Alm-Dreier datiert vom 21. August (2:0 gegen Bochum).

Saibene: »Unser Ziel muss es sein, zu gewinnen«

Dass die Serie gegen Braunschweig enden kann, davon ist Saibene überzeugt. »Die Eintracht ist ein Gegner auf Augenhöhe. Unser Ziel muss es sein, zu gewinnen«, äußert der Luxemburger gegenüber dem Arminia-Club-TV.

Dass Freitag ein Duell der Tabellennachbarn (Neunter gegen Zehnter) steigt, war vor dieser Spielzeit nicht unbedingt zu erwarten. Braunschweig war am Ende der vergangenen Saison erst in der Relegation um den Aufstieg an Erstligist VfL Wolfsburg gescheitert, während Arminia nur knapp dem Sturz in die 3. Liga entging.

Jetzt kommt der DSC auf 18 Punkte, die Niedersachsen haben 17. Die Eintracht verliert fast so selten wie sie gewinnt (zwei Niederlagen, drei Siege), dafür stehen bereits acht Unentschieden zu Buche. »In dieser Saison waren wir schon öfter nah dran, zu gewinnen, aber der letzte Moment fiel noch nicht so oft auf unsere Seite. Wir hoffen natürlich, dass es am Freitag soweit ist«, sagt Torsten Lieberknecht. Das wollen die Bielefelder verhindern.

Personell gab es nach dem nicht-öffentlichen Training am Mittwoch laut Arminia keinen neuen Stand. Bis auf Christopher Nöthe (teilweise im Mannschaftstraining), Nils Quaschner (Knieprobleme) und Andraz Sporar (Weisheitszähne gezogen) waren alle Arminen an Bord.

Kommentare

Zuversichtlich in die Zukunft

Ich traue der Arminia nicht nur eine Menge zu, sondern sie wird es schaffen, ihr Leistungsprofil zu optimieren und vor Allem in den nächsten Spielen umzusetzen! Ohne große Worte! Sie kennen ihre Schwächen und ihre Stärken!

Selbstverständlichkeit

Das Ziel muß es sein zu gewinnen? - Mit dieser Einstellung muß jeder Sportler in ein Match gehen, ganz gleich welche Sportart. Das kann ich doch wohl erwarten und muß nicht extra vom Trainer betont werden.
Hoffen wir mal, daß auch Geld für Siegprämien vorhanden ist.

2 Kommentare

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