>

Fr., 24.11.2017

Jeff vs. Jeff: In Kaiserslautern steigt am Sonntag die luxemburgische Trainermeisterschaft Strasser: »Hatten eine schöne Zeit zusammen«

Lauterns Coach Jeff Strasser.

Lauterns Coach Jeff Strasser. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Kaiserslautern (WB). Jeff Strasser (43) gegen Jeff Saibene (49): In Kaiserslautern steigt am Sonntag nun also die erste inoffizielle luxemburgische Trainermeisterschaft auf deutschem Boden. Na ja, zumindest Teil 1. Das Rückspiel folgt im April. Vor dem Zweitliga-Hinrundenspiel zwischen dem FCK und Arminia Bielefeld (13.30 Uhr) beantwortete Lautern-Coach Strasserdie Fragen von Dirk Schuster.

 Inwiefern ist das Aufeinandertreffen mit Jeff Saibene etwas Besonderes für Sie und wie denken Sie über Ihren Landsmann, Herr Strasser?

Strasser: Dass für einige Fans und vor allem für die Medien die Konstellation, dass zwei befreundete Trainer aus Luxemburg an der Seitenlinie stehen, interessant ist, ist verständlich. Ich freue mich auch, Jeff mal wieder zu treffen. Ich schätze ihn sehr, als Mensch und als Trainerkollege. Im Fokus steht aber das wichtige Spiel und daher wird die Freundschaft für 90 Minuten ruhen.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre gemeinsame Zeit in der Nationalmannschaft und wie rege ist Ihr Kontakt heute?

Strasser: Wir hatten dort zusammen eine schöne Zeit. Es hat immer viel Spaß gemacht, ein paar Tage zusammen zu verbringen und gemeinsam Erfolge zu feiern. Auch danach hatten wir immer mal wieder Kontakt.

Haben Jeff Saibenes Erfolge mit Arminia Sie im September darin bestärkt, das Angebot aus Lautern anzunehmen und den Sprung aus der ersten luxemburgischen in die zweite deutsche Liga zu wagen?

Strasser: Wir hatten vor meinem Wechsel von CS Fola Esch zum FCK einen kurzen Austausch. Er hat sehr positiv von der zweiten Liga gesprochen und meine Gedanken nochmals verstärkt.

Als bekannt wurde, dass Sie Trainer in Lautern werden, sagte Saibene: »Jetzt sind zwei Luxemburger als Cheftrainer im deutschen Profifußball aktiv. Das ist für unser kleines Land eine große Sache.« Was macht luxemburgische Trainer für den deutschen Markt so interessant?

Strasser: Die Nationalität ist nicht entscheidend für die Qualität eines Trainers.

Durch den zweiten Saisonsieg am Montag in Dresden hat der FCK Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze gefunden. Hatten Sie die Aufgabe in Lautern so schwierig erwartet?

Strasser: Wenn Du eine Mannschaft übernimmst, die nach acht Spielen zwei Punkte hat, dann weißt du genau, welche Aufgabe vor dir liegt. Wir haben aber in den vergangenen sechs Spielen acht Punkte geholt, sind also auf dem richtigen Weg. Dass dieser Weg nicht einfach ist, das war und ist uns allen bewusst. Wir sind sicher, dass der Sieg in Dresden dem Team einen Schub und mehr Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben wird.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5309323?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F