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Do., 22.02.2018

DSC-Coach Saibene fordert gegen Dresden Leidenschaft und Effizienz - mit Video Saibene: »Wir wollen dran bleiben«

Jeff Saibene hat viel Respekt vor dem Gegner – aber der Trainer ist zuversichtlich, dass es einen Arminia-Sieg gibt.

Jeff Saibene hat viel Respekt vor dem Gegner – aber der Trainer ist zuversichtlich, dass es einen Arminia-Sieg gibt. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB).  Arminia Bielefeld könnte bei einem Sieg Freitagabend (18.30 Uhr, Schüco-Arena) gegen Dynamo Dresden mit dem Tabellendritten, Holstein Kiel, nach Punkten (37) gleichziehen. Doch DSC-Trainer Jeff Saibene will »nicht zu viel auf die Tabelle schauen. Wir fokussieren uns auf unsere Arbeit auf dem Platz«, sagt der 49-Jährige.

Natürlich bewertet der Luxemburger die Situation beim letztjährigen Beinaheabsteiger positiv. »Es ist schön, dass wir über solche Themen sprechen können. Klar wissen wir, dass wir nah dran sind und es ist auch klar, dass wir dran bleiben wollen. Und wenn wir unsere Arbeit gut machen, bleiben wir auch oben dran«, führt Saibene aus. Nach 23 Spieltagen sei es auch »kein Zufall«, auf Platz fünf zu stehen.

Doch damit die Fans weiter von der Bundesliga träumen dürfen, wäre ein Sieg gegen Dresden sehr hilfreich. Wie der gelingen kann? »Mit derselben Einstellung wie in den letzten Wochen. Wir müssen Leidenschaft und Gier zeigen, gewinnen zu wollen und Effizienz an den Tag legen. Dann klappt es mit einem Sieg«, ist der Coach zuversichtlich.

»Sie sind sehr ballsicher«

Ein Sieg am Freitag wäre der erste Bielefelder Heimdreier über die Sachsen in der 2. Liga überhaupt. Das Hinspiel in Dresden gewann der DSC aber mit 2:0. Das Team von Uwe Neuhaus bezeichnet Saibene als »fußballerisch sehr gut. Sie sind sehr ballsicher und nach Standards gefährlich. Ihren Stürmer Moussa Koné kenne ich noch aus der Schweiz.« Der 21-Jährige war im Sommer auch schon als Neuzugang beim DSC im Gespräch. Im Januar wechselte er dann vom FC Zürich nach Dresden (bisher drei Kurzeinsätze, ein Tor).

Arminia ist 2018 noch ungeschlagen. Zwei Siege und drei Unentschieden bedeuten neun Punkte. Auf ein Stürmertor warten die Bielefelder aber noch. »Mir ist egal, wer die Tore schießt«, sagt Saibene dazu. Mit den offensiven Mittelfeldspielern Patrick Weihrauch (23, drei Tore) und Konstantin Kerschbaumer (25, sieben) »haben wir da zwei sichere Werte. Und wenn die Stürmer wie zuletzt die Treffer vorbereiten, gibt es kein Problem«, erklärt der DSC-Coach. Beim 2:0 in der Vorwoche gegen Darmstadt hatte Andreas Voglsammer (26, acht Saisontore) das 1:0 von Weihrauch aufgelegt, Fabian Klos (30, drei) vor dem 2:0 mustergültig Kerschbaumer bedient.

Der Sturmplatz neben Voglsammer ist vakant

Der Sturmplatz neben Voglsammer (Saibene: »An Vogi wird nicht gerüttelt, er ist extrem wichtig«) ist die einzige vakante Position in der Startelf für das Dresden-Spiel. Zuletzt hatte dreimal Leandro Putaro (21, zwei Tore) den Vorzug vor Klos bekommen, konnte jedoch zweimal in Folge nicht überzeugen. »Fabi ist immer ein Thema. Gegen Darmstadt ist er gut reingekommen und hat das Tor sehr gut vorbereitet. Wir machen uns unsere Gedanken«, lässt Saibene sich alle Möglichkeiten offen.

Dass gegen Darmstadt trotz des Sieges längst nicht alles rund lief, ist natürlich auch Jeff Saibene bewusst. Entsprechend wurden mit den Spielern einige Szenen angesprochen. Doch der Trainer will »nicht zu viel hinterfragen. Wir haben einen guten Lauf, den wollen wir weiterführen und ungeschlagen bleiben. Wir werden Freitag mit Selbstvertrauen und mit Mut auftreten«, sagt Saibene.

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