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Do., 05.04.2018

Auch ohne Zweitligaeinsätze haben Topklubs Arminias Talent im Blick Roberto Massimo ist weiter gefragt

In der 2. Liga konnte Roberto Massimo, hier im Januar-Trainingslager, sein hochgelobtes Balltalent bislang kaum unter Beweis stellen.

In der 2. Liga konnte Roberto Massimo, hier im Januar-Trainingslager, sein hochgelobtes Balltalent bislang kaum unter Beweis stellen. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). Roberto Massimo gilt als talentiertester Nachwuchsspieler bei Arminia Bielefeld. Nachdem im Winter das Interesse von Topklubs am Ausnahmetalent bekannt wurde, ist es mittlerweile etwas stiller geworden um das DSC-Juwel.

Aus gutem Grund, wie DSC-Trainer Jeff Saibene erklärt: »In seinem Alter ist es wichtig, dass er viel spielt. Er muss Spielpraxis bekommen. Durch die angespannte Situation der U19 sollte er immer wieder dort zum Einsatz kommen. Zwischendurch sitzt er dann bei den Profis auf der Bank. Das hielten wir für die beste Lösung.« Weil die U19 in der Bundesliga gegen den Abstieg kämpft, waren die Dienste von Massimo also zuletzt dort gefragt.

Wirbel geht nicht spurlos vorbei

Wie im November bekannt wurde, sollen selbst Topklubs wie Manchester City und Juventus Turin den Namen des Arminen auf dem Zettel gehabt haben. Auch Schalke 04 zeigte großes Interesse an dem begabten Rechtsaußen. 250.000 Euro soll der Bundesligist dem DSC damals als Ablöse angeboten haben. Doch der DSC lehnte ab, weil er seine seine Nachwuchskraft, die einen Vertrag bis Sommer 2019 besitzt, deutlich wertvoller einschätzt.

Um diesen Wert auf dem Rasen zu belegen, sollte Massimo in der Zwetligarückrunde mehr in den Fokus rücken. Stattdessen ist der 17-Jährige zumindest auf diesem Spielfeld aus dem Blickfeld geraten. Am vergangenen Wochenende gegen Kiel stand Roberto Massimo gar nicht im 18er-Kader, sondern lief bei der U19 gegen Bayer Leverkusen (1:3) auf . Zu einem Zweitligaeinsatz ist es im Jahr 2018 noch nicht gekommen. Dass Interesse von großen Klubs am begabten 17-Jährigen soll aber weiterhin groß sein.

Dass so ein Wirbel nicht vollkommen spurlos an einem jungen Mann wie Roberto Massimo vorbei geht ist selbstverständlich. »Er war kurz in einem Loch. Aber das ist wieder vorbei«, erläutert Saibene. Dabei wäre es nicht einmal verwerflich, wenn das Buhlen großer Vereine und vielversprechende Gehaltsaussichten für zu viel Ablenkung bei einem 17-Jährigen sorgen.

Luxemburger beim DSC-Training

Beobachtet von einer Gruppe Luxemburger trainierten Massimo und Co. am Mittwochnachmittag. Ein Leichtathletik-Verein aus Jeff Saibenes Heimatort Schifflange absolvierte von Samstag bis Donnerstag ein Trainingslager in Bielefeld und stattete auch dem Landsmann einen Besuch ab.

Voll trainieren konnten Andreas Voglsammer (Schienbeinprellung) und Fabian Klos (Nasenbeinbruch). Ihr Einsatz am Sonntag in Ingolstadt ist wohl nicht gefährdet.

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