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Mi., 13.06.2018

Ex-DSC-Profi Burmeister gab den Tipp – Stadionverkauf: nur noch drei Favoriten Arminia heiß auf Ungarn Berecz?

Der 22-jährige Zsombor Berecz (Vasas Budapest) hat das Interesse von Arminia Bielefeld geweckt.

Der 22-jährige Zsombor Berecz (Vasas Budapest) hat das Interesse von Arminia Bielefeld geweckt. Foto: imago

Von Sebastian Bauer und Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Holt sich Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld nach dem Abgang von Konstantin Kerschbaumer (zum FC Ingolstadt) Verstärkung aus Ungarn? Der offensive Mittelfeldspieler Zsombor Berecz (22) von Vasas Budapest hat das Interesse das DSC geweckt. »Er ist ein interessanter Spieler, den wir schon länger beobachten«, sagt Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi.

Das Problem: Berecz (Marktwert laut transfermarkt.de: 600.000 Euro) hat einen bis 30. Juni 2019 gültigen Vertrag beim Absteiger aus der ersten ungarischen Liga und wäre – stand jetzt – zu teuer für die Bielefelder. Felix Burmeister, von 2011 bis 2016 beim DSC aktiv, spielte in den vergangenen beiden Jahren mit Berecz zusammen bei Vasas. »Arminia ist im Scouting sehr professionell aufgestellt und war schon öfter vor Ort, um Zsombor zu beobachten. Ich kann nur Gutes über ihn sagen. Er hat eine super Physis und einen guten Schuss. Er spielt den offensiveren Part als Sechser und ist torgefährlich. Und, noch wichtiger: Er hat Charakter und den Biss, etwas zu erreichen«, urteilt Burmeister. Berecz habe ihn auch zu Arminia befragt.

Burmeisters Vertrag bei Vasas ist ausgelaufen, der 28-jährige Innenverteidiger sucht einen neuen Klub – möglichst in Deutschland. »Ich bin mitten drin in den Gesprächen«, verrät der Ex-Armine.

Derweil hat der DSC ein weiteres Testspiel vereinbart. Am 6. Juli (18.30 Uhr, Wiehenstadion) treten die Bielefelder beim Regionalligisten SV Rödinghausen an. Damit sind die sechs Vorbereitungspartien der Arminen auf deutschem Boden fix. Jetzt fehlen nur noch die drei im Trainingslager in Österreich (9. bis 17. Juli) angedachten Spiele.

Stadionverkauf: Gespräche mit drei Interessenten

Unterdessen ist der Prozess Stadionverkauf am Montagabend weiter voran geschritten. Bei einer Aufsichtsratssitzung wurden noch einmal die Angebote der fünf Interessenten besprochen. Am Ende entschied sich Arminias Kontrollgremium dazu, die Gespräche mit drei der fünf möglichen Käufer weiterzuführen. Zwei Interessenten sind damit aus dem Rennen. In den kommenden Tagen sollen die Verhandlungen mit den verbliebenen möglichen Käufern fortgeführt werden.

Entscheidend bei der Auswahl der letzten Drei waren zwei Parameter: Kaufpreis und Rückkaufvereinbarungen. Der DSC will zum Besiegeln seines Sanierungskonzepts einen möglichst hohen Kaufpreis erzielen, um Gläubiger mit diesen Einnahmen bedienen zu können. Zudem ist ein möglichst attraktives Rückkaufmodell entscheidend (Laufzeit, Raten). Auf der Jahreshauptversammlung Ende Januar wurde von den Mitgliedern ein Beschluss abgesegnet, der festlegt, dass der Verein ein verbrieftes Rückkaufrecht nach der Veräußerung des Stadions besitzt.

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