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Mo., 12.12.2016

3. Tischtennis-Liga: Gute Leistung trotz 2:6 Brackwede geht die Puste aus

Stefan Höppner sprang für Yang Lei in die Bresche. Er verlor sein Einzel und Doppel knapp nach fünf Sätzen.

Stefan Höppner sprang für Yang Lei in die Bresche. Er verlor sein Einzel und Doppel knapp nach fünf Sätzen. Foto: Philipp Bülter

Von Philipp Bülter

Bielefeld (WB). Die Hinrunde der Drittligaspielzeit ist für die Tischtenniscracks der SV Brackwede mit einer 2:6 (15:20 Sätze)-Heimniederlage gegen den Vierten TTC Ruhrstadt Herne zu Ende gegangen. Gleichwohl weckten die Leistungen der SVB Lust und Mut auf mehr im neuen Jahr.

Stefan Höppner rückt ins Team

Weil sich Spitzenspieler Yang Lei krankheitsbedingt abmeldete, sprang Stefan Höppner in die Bresche. So rückte Maximilian Dierks neben Brackwedes Nummer eins Balazs Hutter ins obere Paarkreuz.

Gegen Hernes internationales Ensemble wussten die Hausherren schon in den Doppeln zu überraschen. Das Duo Höppner/Dierks verlor gegen den Serben Uros Gordic und den 16-jährigen Japaner Kojo Kanamitsu nach enger Partie knapp mit 2:3 Sätzen. Mitreißend war das Duell Hutter/Dwain Schwarzer gegen den Bulgaren Vladimir Petrov und den Schweden Johan Hagberg. Nach 0:2-Satzrückstand kämpfte sich das SVB-Gespann in den fünften Durchgang. Dort führten die Gäste mit 10:5, ehe Schwarzer und Hutter fulminant konterten. Nach sieben abgewehrten Matchbällen gelang noch das 14:12 und ein 3:2-Sieg. »Balazs und ich mussten uns erst finden, dann lief es aber super«, sagte Dwain Schwarzer.

Höhepunkt durch Balazs Hutter

Doppelpartner Hutter setzte danach in seinem Einzel den Höhepunkt des Tages aus Brackweder Sicht. Das glatte 3:0 gegen Gordic wirkte beinahe mühelos; der Serbe verzweifelte am perfekten Abwehrspiel des Ungarn und fluchte mehrfach lautstark. Hutter: »Er kam mit meinem System überhaupt nicht zurecht. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl.«

Ein solches trieb auch Maximilian Dierks im Einzel gegen Kojo Kanamitsu an, das Dierks aber 1:3 verlor. Im vierten Satz führte er mit 9:8, verlor aber. »Es hat trotzdem richtig Bock gemacht«, sagte Dierks im Anschluss. Der 2:2-Zwischenstand weckte Hoffnungen, womöglich einen Punkt sichern zu können.

Mehr lesen Sie am Montag, 12. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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