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Di., 20.12.2016

2. Frauenfußball-Bundesliga: Aufsteiger Arminia spielt starke Hinserie – defensiv anfällig »Wir sind alle völlig ausgebrannt«

Jubeln erlaubt: Arminias Zweitligafrauen, hier Sarah Grünheid, Tanja Thormählen, Karolina Bochra und Laura Liedmeier (von links) beim 6:2-Pokalerfolg gegen Gütersloh, haben Erstaunliches geleistet. In dieser Form sollte der DSC den Klassenverbleib sicherstellen.

Jubeln erlaubt: Arminias Zweitligafrauen, hier Sarah Grünheid, Tanja Thormählen, Karolina Bochra und Laura Liedmeier (von links) beim 6:2-Pokalerfolg gegen Gütersloh, haben Erstaunliches geleistet. In dieser Form sollte der DSC den Klassenverbleib sicherstellen. Foto: Thomas F. Starke

Von Philipp Bülter

Bielefeld (WB). Selbst wenn hinten raus beim glatten 0:3 in Herford wenig stimmte: In den ersten elf Zweitligaspielen der Vereinsgeschichte haben sich Arminias Fußballfrauen bewährt. Der formidable Platz fünf zur Winterpause mündet in berechtigte Hoffnung auf den Klassenverbleib.

DSC groovt in der ersten Tabellenhälfte mit

In der Vergangenheit hatte Trainer Wuckel immer wieder betont, dass er sich zutraue, die Mannschaft in der 2. Bundesliga zu etablieren. Dieser Schritt scheint nun bereits nach der abgelaufenen Hinserie gelungen zu sein. Elf Spiele, fünf Siege, zwei Remis, vier Niederlagen und 17 Punkte: Der DSC groovt in der ersten Tabellenhälfte mit. Acht Punkte Differenz sind es zum Relegationsplatz.

Die unerwartete 0:3-Niederlage beim OWL-Konkurrenten Herforder SV nahm Markus Wuckel angesichts der Gesamtbilanz recht gelassen zur Kenntnis. »Die Mädels haben den finalen Pass vermissen lassen und verdient verloren. Zuvor haben wir in dieser Spielzeit aber immer am Limit gespielt. Wir sind jetzt alle völlig ausgebrannt«, sagt Wuckel.

Nach einer fantastischen Regionalligasaison, die eine unbesiegte Arminia mit elf Punkten Vorsprung als Meister in die 2. Bundesliga hievte, hatte der DSC als Neuling eine Etage höher durchaus mit Problemen zu kämpfen.

Erlebnis DFB-Pokal

Gleich zu Beginn setzte es ein deftiges 1:4 bei Werder Bremen. Das Gefühl, ein Spiel zu verlieren – daran musste sich das Team wieder gewöhnen. Der erste Zweitligasieg am dritten Spieltag in Bramfeld (3:0) gab Auftrieb, es folgte das 3:2 gegen BW Hohen Neuendorf und der 6:2-Pokaltriumph gegen den FSV Gütersloh. Wuckel: »Ein echter Höhepunkt. In der Arena zu spielen, Gütersloh zu schlagen und so viele Zuschauer glücklich zu machen – super!«.

Überhaupt das Erlebnis DFB-Pokal: Die Arminia schaffte es bis ins Achtelfinale, bot hier Europas Topteam VfL Wolfsburg lange Zeit Paroli und schied erhobenen Hauptes (0:2) aus. »Wir konnten dabei auch Zusatzeinnahmen für die Abteilung generieren«, freut sich Wuckel.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 20. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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