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Fr., 01.12.2017

3. Tischtennis-Bundesliga: SV Brackwede empfängt Hertha BSC Hoffen auf gute Tagesform

Abteilungsleiter Thorsten List, hier mit Dwain Schwarzer (links) und Balazs Hutter, hofft auf eine gute Tagesform.

Abteilungsleiter Thorsten List, hier mit Dwain Schwarzer (links) und Balazs Hutter, hofft auf eine gute Tagesform. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld  (WB/lula). Tischtennis-Drittligist SV Brackwede bekommt am Sonntag (14 Uhr, Gymnasium Brackwede) Besuch aus der Hauptstadt: Hertha BSC Berlin macht sich auf den Weg nach Bielefeld. Nach zuletzt drei klaren Niederlagen in Folge wäre ein Punktgewinn ohne Frage hilfreich für die SVB, um mit Rückenwind in die folgenden Auswärtsaufgaben gegen die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller, TSV Schwarzenbek und SV Siek, zu gehen.

»Wir wissen um die Schwere der Aufgabe«, bleibt Brackwedes Abteilungsleiter Thorsten List angesichts der Klasse des Gegners mit Hinblick auf ein mögliches Erfolgserlebnis realistisch. Vielmehr freut er sich auf die Berliner und vor allem auf Alt-Nationalspieler Torben Wosik. »Mit ihm kommt aus meiner Sicht der beste Spieler der Liga am Sonntag zu uns. Deswegen wird es sicher vor allem für die Zuschauer toll, zuzuschauen.«

Das Ziel für die Aufgabe gegen die Hauptstädter werde sein, »den ein oder anderen Punkt zu machen. Wir können locker aufschlagen und ohne Druck in die Partie gehen.« Für Brackwede werden es Yang Lei, Balazs Hutter, Dwain Schwarzer und Maximilian Dierks mit dem Favoriten aufnehmen.

Zuletzt glücklos

Locker: Vielleicht ist gerade das der Schlüssel zum Erfolg. In der vergangenen Saison konnte Brackwede sogar sensationell mit 6:2 gegen die Hertha gewinnen. Ein gutes Omen? Geht es nach List, eher weniger: »Wie das damals passieren konnte, dass wir Hertha geschlagen haben, verstehe ich bis heute nicht. Aber einen Effekt für Sonntag wird es dadurch sicher nicht geben.«

Für die SVB werde vielmehr die Tagesform entscheidend sein. Zuletzt fehlte in den Spielen gegen Herne und Velbert (1:6) auch etwas das Spielglück. »Da hätten wir durchaus mehr holen können. Es war schon überraschend, dass die Ergebnisse so deutlich ausgefallen sind. Aber wenn du unten in der Tabelle stehst, gewinnst du die engen Dinger eben nicht«, sagt List. Insgesamt sieht er seine SVB aber absolut im Soll. »Es war von Beginn an klar, dass wir eine ganz schwere Saison vor uns haben werden.« Umso wichtiger sind die Spiele gegen die direkte Konkurrenz. »Am folgenden Doppelspieltag in Schwarzenbek und Siek müssen wir zeigen, was wir draufhaben und punkten.«

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