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Do., 07.12.2017

Futsal: Sennestädter Nationalspieler Memos Sözer mit starkem Auftritt Sözer: »Gänsehaut beim Einlaufen«

Nationalspieler Memos Sözer (rechts, hier im Trikot des MCH Sennestadt im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf) durfte in den beiden Länderspielen der Futsal-Nationalmannschaft gegen Tschechien zeigen, was er drauf hat.

Nationalspieler Memos Sözer (rechts, hier im Trikot des MCH Sennestadt im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf) durfte in den beiden Länderspielen der Futsal-Nationalmannschaft gegen Tschechien zeigen, was er drauf hat. Foto: Henrik Wittenborn/Archiv

Von Luis Langert

Bielefeld (WB). Teuer verkauft und dem großen Favoriten Paroli geboten. Die deutsche Futsal-Nationalmannschaft unterlag Tschechien im zweiten Vergleich innerhalb von drei Tagen in Dresden vor 2691 Zuschauern mit 2:5. Wichtiger Baustein des Teams: Memos Sözer vom MCH Sennestadt.

Nach der 2:13-Pleite am Sonntag in Pilsen, in der Sözer im ersten Durchgang eingesetzt wurde, stand am Dienstag eine deutlich verbesserte DFB-Fünf auf dem Hallenparkett. Der Mann vom MCH Sennestadt kam im zweiten Block zum Einsatz und spielte in beiden Halbzeiten auf der zentralen Verteidigerposition. In der Regionalliga kommt er meist im offensiven Bereich zum Zug. »Mir gefällt die Position hinten ganz gut, gegen Slowenien habe ich das auch schon gespielt. Ich bin sehr gut in die Zweikämpfe gekommen. Aber man rotiert innerhalb des Spiels ja viel und ist nicht festgefroren auf einer Position.«

Chance aufs zweite Länderspieltor

Sözer bot sich vor der Pause sogar die Chance auf sein zweites Länderspieltor; der 23-Jährige entschied sich jedoch gegen den Abschluss, die Chance verpuffte. »Ich weiß selber nicht, warum ich nicht geschossen habe. Das ist dann aber der Unterschied zu den erfahrenen Nationen wie zum Beispiel Tschechien, die in solchen Situationen einfach abgeklärter sind.«

Am Ende stand ein 2:5 auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das für zufriedene Gesichter im deutschen Lager sorgte. »Das Ergebnis ist schon okay. Wir konnten gegen diesen starken Gegner gut mithalten. Wir hatten uns aber auch eingeschworen, nicht noch einmal so aufzutreten wie in Pilsen«, sagt Sözer »Da hat die Kulisse auch zu beigetragen. Beim Einlaufen hatte ich Gänsehaut und auch während des Spiels herrschte eine geile Atmosphäre.«

Halle peitscht DFB-Team nach vorn

Die ausverkaufte Halle in Dresden machte – eingepeitscht vom euphorischem Hallensprecher – zeitweise richtig Alarm und pushte die deutsche Mannschaft somit nach vorne. »Wir wollten die Zuschauer nicht enttäuschen und das haben wir gut hinbekommen. Kämpferisch haben wir einen überzeugenden Auftritt hingelegt.«

 

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