Sa., 13.01.2018

»Weltklasse 2018«: Turbine zum 20. Mal dabei – Essen der Gejagte Potsdam will die Durststrecke beenden

Im Vorjahresfinale setzte sich Bundesligist SGS Essen mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen Fortuna Hjørring aus Dänemark durch. Es war der erste Turniersieg für Essen in Jöllenbeck.

Im Vorjahresfinale setzte sich Bundesligist SGS Essen mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen Fortuna Hjørring aus Dänemark durch. Es war der erste Turniersieg für Essen in Jöllenbeck. Foto: Bernhard Pierel

Von Arndt Wienböker

Bielefeld(WB). Bereits zum 38. Mal richtet der TuS Jöllenbeck an diesem Wochenende das Internationale Hallenfußball-Frauenturnier aus. Acht Mannschaften kämpfen bei »Weltklasse 2018« an zwei Tagen erneut um den Pokal der Sparkasse Bielefeld.

Der Gejagte in diesem Jahr ist Bundesligist SGS Essen, der 2017 mit dem Turniersieg überraschte und sich im Finale gegen den amtierenden dänischen Vizemeister Fortuna Hjørring durchsetzen konnte. »Das Niveau in der Weltspitze rückt immer enger zusammen. Gerade in der Halle sind es Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entscheiden«, stellt Turnierchef Olaf Beugholt fest. Essen und Hjørring treffen in diesem Jahr in der Gruppenphase zunächst auf Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen und Turnierneuling KoldingQ aus Dänemark.

Potsdam zum 20. Mal in Folge dabei

In der anderen Gruppe spielen Champions-League-Teilnehmer Sparta Prag aus Tschechien, VSK Aarhus (Dänemark), Bundesliga-Aufsteiger und Premierengast 1. FC Köln sowie der aktuelle Bundesligavierte 1. FFC Turbine Potsdam. Das traditionsreiche Team aus Brandenburg, Champions-League-Sieger von 2005 und 2010, nimmt bereits zum 20. Mal in Folge an dem Turnier in Jöllenbeck teil.

Der letzte von bislang vier Turniersiegen liegt aber bereits acht Jahre zurück. »Viele von unseren Spielerinnen sind richtig heiß darauf, in der Halle zu spielen. Auch, weil man hier auf internationale Mannschaften trifft, mit denen man sich messen kann«, sagt Turbine-Coach Matthias Rudolph, der in die großen Fußstapfen von Potsdams Trainer-Ikone Bernd Schröder (bis 2016) getreten ist.

50 Mannschaften vorab kontaktiert

Das Organisationsteam des Jöllenbecker Turniers hatte in den vergangenen Wochen und Monaten jede Menge zu tun. »Wir haben 50 Mannschaften kontaktiert, bis wir das Teilnehmerfeld zusammen hatten«, berichtet Beugholt.

Es sei immer schwieriger, Topteams aus dem Aus- und Inland wie zum Beispiel den VfL Wolfsburg oder FC Bayern für das Weltklasse-Turnier zu gewinnen. »Viele Mannschaften bekommen es terminlich nicht hin, andere spielen gar nicht mehr in der Halle.« So kommt es diesmal zu dem Turnier-Novum, dass drei dänische Teams vertreten sind. Beugholt: »Wir haben wieder ein sehr gut besetztes Feld, das Spannung und Qualität garantiert.«

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