Do., 08.02.2018

Rugby: Spielgemeinschaft Bielefeld/Osnabrück zieht ein positives Hinrundenfazit Zusammenhalt ist die größte Stärke

Bielefeld (WB). Seit dem Sommer 2017 spielt die SG Bielefeld/Osnabrück als selbstständige Mannschaft in der 7er-Liga Nord – mit vielversprechendem Auftakt. Nach der Hinrunde zieht Rugbyspielerin Leonie Vögler eine positive Bilanz.

Die Spielerinnen der SG Bielefeld/Osnabrück stehen auf dem achten Tabellenplatz im Zwölferfeld. Dabei ist es für die Rugbydamen die erste Saison als selbstständige Spielgemeinschaft. Entsprechend positiv fällt das Fazit zur Winterpause aus. »Diese Platzierung ist besser als erwartet«, findet Leonie Vögler.

Bereits beim ersten Turnier in Hannover Ende September schlug sich die SG gut, belegte nach einem Sieg und drei zum Teil knappen Niederlagen den achten Platz. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen belegten die Damen aus Bielefeld und Osnabrück beim darauf folgenden Turnier in Hamburg Position sieben. Auch da zog die SG zum Teil nur knapp den Kürzeren. So stand es am Ende gegen die Hannover Unicorns 17:19. »Gegen die Unicorns waren wir am Anfang etwas aus dem Konzept. Da wäre mehr drin gewesen«, sagt Vögler. Beim letzten Turnier der Hinrunde in Kiel hatte die SG nicht nur mit den widrigen Wetter- und Platzbedingungen zu kämpfen. Auch die zeitaufwändige Anfahrt und lange Pausen zwischen den einzelnen Partien machten den Spielerinnen zu schaffen. Nach vier Niederlagen landete die SG auf dem elften Platz.

An der Kondition arbeiten

Trotz der Pleite in Kiel zeigen die Turnierverläufe, dass sich die SG Bielefeld/Osnabrück als ernst zu nehmender Gegner etabliert hat. »Wir haben gezeigt, dass wir Mannschaften wie Lübeck oder Paderborn durchaus schlagen können«, meint Vögler. Und tatsächlich haben die Rugbydamen gerade einmal zwei Pünktchen Rückstand auf den Tabellensiebten TuS Lübeck 93. Den Erfolg des Teams führt Vögler auf dessen Zusammenhalt zurück – die größte Stärke der Mannschaft. »Wir motivieren uns gegenseitig sowohl während des Trainings als auch während der Spiele. Zudem helfen alle mit, um neue Spielerinnen zu integrieren.« Außerdem hätte sich jede Spielerin in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Gleichwohl gebe es noch einiges für die SG zu tun. »Wir müssen in den Spielen versuchen, die geplanten Spielzüge auch wirklich umzusetzen. Außerdem müssen wir an der Kondition arbeiten.«

Im Mittelfeld festsetzen

Die Winterpause wollen die Rugbydamen intensiv zur Vorbereitung auf die anstehende Rückrunde nutzen. So finden neben dem regulären Training auch Zirkel- und Cross-Fit-Trainingseinheiten unter der Leitung von Jim Barnes statt. Außerdem sind weitere Trainingseinheiten mit den Spielerinnen aus Osnabrück geplant. »So bekommen wir ein Gefühl für die jeweilige Spielweise«, sagt Vögler. Dabei hat die SG ein klares Ziel im Blick. »Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen!«

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