Mo., 12.02.2018

Volleyball-Regionalliga: Telekom Post SV unterliegt Hörde II mit 2:3 Zu viele Eigenfehler im Tiebreak

Vergeblich gestreckt: Die »Zwote« des Telekom Post SV braucht nach der 0:3-Heimpleite gegen Iserlohn mindestens noch zwei Siege zum Oberliga-Klassenverbleib.

Vergeblich gestreckt: Die »Zwote« des Telekom Post SV braucht nach der 0:3-Heimpleite gegen Iserlohn mindestens noch zwei Siege zum Oberliga-Klassenverbleib. Foto: Peter Unger

Von Heiko Scholz

Bielefeld  (WB). Der Telekom Post SV hat am Samstag mehr als zwei Stunden vergebens gekämpft. Beim TV Hörde II, Vorletzter der Volleyball-Regionalliga, kassierten die Bielefelder eine 2:3-Niederlage. Die Reserve verlor ihr Heimspiel gegen Iserlohn sogar mit 0:3.

Regionalliga

TV Hörde II – Telekom Post SV 3:2 (18:25, 25:22, 25:20, 23:25, 15:11). Mit nur einem Punkt im Gepäck musste die Heimreise angetreten werden. Im spielentscheidenden Tiebreak leistete sich die Telekom-Crew eine Antiserie von vier Punkten und verspielte nach dem Seitenwechsel bei 8:6-Führung eine vielversprechende Ausgangsposition. »Wir lagen vorne und begehen dann einfach zu viele Eigenfehler. Vier Punkte am Stück dürfen wir im Tiebreak nicht verlieren«, merkte Trainerin Anne Schade an. »Hörde war lockerer und hat alles in die Waagschale geworfen. Sie haben sich den Sieg verdient.« Dabei standen die Ampeln für den Telekom-Express zunächst auf Grün. Der Gast startete sicher in allen Elementen und setzte Hörde II mit eigenen Aufschlägen unter Druck. Schade: »Wir haben das Spiel bestimmt, aber ab dem zweiten Satz die Kontrolle abgegeben.« Es entwickelte sich nach dem Auftaktsatz ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Angefeuert von den Fans, steigerte sich Hörde II und entschied die vielen langen Rallys mehrheitlich für sich. Nach den Sätzen zwei und drei durfte der Post SV wieder jubeln. Wie die beiden Durchgänge zuvor war auch der vierte Satz umkämpft, aber diesmal hielten die Nerven. Das Schade-Team rettete sich in den Tiebreak. »Wir waren im vierten Satz wieder konstanter in den verschiedenen Elementen und konnten uns so wenigstens den einen Punkt sichern«, meinte die ehemalige Europapokalsiegerin.

Für den Telekom Post SV ist die Niederlage kein Beinbruch. Noch trennt die erste Bielefelder Garde ein stattliches Polster zum Relegationsplatz. Der Klassenverbleib sollte bei nur noch vier ausstehenden Spielen nicht mehr in Gefahr sein.

Oberliga

Telekom Post SV II – TuS Iserlohn 0:3 (23:25, 24:26, 19:25). Es darf wieder gezittert werden. Nach dieser Pleite sind die Telekom-Oldies nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Derweil dem Gastgeber Stammkräfte wie Harald Pulina, Christian Frantzen oder Timo Schaper fehlten, trat der Gast in Bestbesetzung auf und hatte in jedem Satz die Nase leicht vorne. Zwar konnte das Team von Trainer Apostolos Kiourtidis stets aufholen, doch in den entscheidenden Momenten ging etwas schief. »Im ersten Satz haben wir am Ende zu viele Eigenfehler gemacht«, urteilte Zuspieler Stefan Pfaff. Im zweiten Durchgang seien unglückliche Entscheidungen des Schiedsgerichts dazugekommen, meinte Pfaff, der sich selbst nach sieben Monaten Verletzungspause noch nicht wieder bei 100 Prozent sah. »Wir waren immer nah dran, aber Iserlohn dank Unterstützung ihrer neuverpflichteten Spitzenspieler einen Tick besser. Wenn es knapp wurde, hatten sie immer einen Spieler auf dem Feld, der den Ball sicher tot machen konnte.«

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