Fr., 02.03.2018

Basketball: Derek könnte bleiben – SV Brackwede vor letztem Schritt TSVE denkt schon weiter

Mirko Derek (rechts) könnte den Bielefeldern auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben. Der TSVE ist mit den Leistungen des bosnischen Centers sehr zufrieden. »Und Mirko will in Deutschland Fuß fassen«, sagt Trainer Ilijas Masnic.

Mirko Derek (rechts) könnte den Bielefeldern auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben. Der TSVE ist mit den Leistungen des bosnischen Centers sehr zufrieden. »Und Mirko will in Deutschland Fuß fassen«, sagt Trainer Ilijas Masnic. Foto: Henrik Wittenborn

Bielefeld (WB/hw). Nach dem Pflichtsieg bei der BG Hagen II haben die Basketballer des TSVE Bielefeld schon vor dem Heimspiel gegen SVD Dortmund Planungssicherheit für eine weitere Saison in der 2. Regionalliga. Die Lady Dolphins wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen, die Männer der SV Brackwede ihre Saison vorzeitig mit dem Gewinn der Meisterschaft krönen.

2. Herren Regionalliga

TSVE Bielefeld – SVD Dortmund (Sa., 19 Uhr, Carl-Severing-Halle 1). Der Klassenverbleib ist den Dolphins nach dem 97:75 in Hagen selbst theoretisch und rechnerisch kaum noch zu nehmen. Vier Spiele vor Saisonende haben die Bielefelder acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dort steht aktuell der VfL Bochum II. Der könnte nur mit einer Siegesserie und dem Gewinn des direkten Vergleichs noch am TSVE vorbeiziehen; vorausgesetzt, die Dolphins holen keinen einzigen Punkt mehr. Auch Trainer Ilijas Masnic hat den Weg zur Versetzung schon durchgerechnet. »Das macht es jetzt ein bisschen einfacher, weil wir unseren Plan, auf junge Leute zu setzen, weiter umsetzen und schon ein bisschen über die Saison hinaus schauen können.« Denn die personellen Planungen seien bereits angelaufen. Erste Gespräche mit Mirko Derek über ein weiteres Engagement habe es schon gegeben, die Chancen auf einen Verbleib des bosnischen Centers stehen dem Vernehmen nach gut. »Mirko will in Deutschland Fuß fassen, und wir sind sehr zufrieden mit ihm«, sagt Masnic. Derek nach dem gesicherten Klassenverbleib vorzeitig wieder in die Heimat zu schicken, sei beim TSVE überhaupt kein Thema gewesen.

Auch Masnic selbst kann sich ein weiteres Jahr an der Seite von Coach Emre Atsür gut vorstellen. »Aber wir müssen sehen, ob ich die nötige Zeit dafür finde.« Bis die Gespräche in die heiße Phase gehen, warten noch vier Aufgaben auf seine Bielefelder. Mit dem SVD Dortmund am Samstag gleich eine besonders schwere. Der Tabellenzweite steckt mit zwei Punkten Rückstand auf den TSV Hagen noch mitten im Aufstiegskampf. »Sie werden alles versuchen, aber wenn sie bei uns in Bielefeld gewinnen wollen, werden sich auch etwas dafür tun müssen«, sagt Masnic. Die größte Stärke der Gäste: Schon im Hinspiel (61:69) präsentierten sich die Dortmunder sehr variabel und zeigten sich sowohl von Außen als auch unter dem Korb treffsicher. »Wir werden gegen ihre Center besser arbeiten müssen«, sagt Masnic.

Regionalliga Damen

Hürther BC – TSVE Lady Dolphins (Sa., 20 Uhr). Vor dem befreienden 65:42 gegen Bonn am vergangenen Wochenende konnte TSVE-Coach Emrah Turan sein Glück ob der entspannten personellen Lage noch kaum fassen. Vor dem Auswärtsspiel in Hürth ist wieder der Alltag bei den Lady Dolphins eingekehrt. Julia Brinkmann hat sich in den Urlaub verabschiedet und Joseline Schalk an die Uni. Pia Falkowski hat die Grippewelle erwischt und auch Katharina Liebe (Schulter) wird nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. Pech für den TSVE: Gegner Hürth setzt laut Emrah Turan vor allem auf sein Tempospiel. »Das konnten wir schon im Hinspiel nicht immer mitgehen, auch wenn wir knapp gewonnen haben.« Dass die Hürtherinnen als Siebter hinter den Bielefelderinnen positioniert sind, wundert Turan dann doch: »Das ist eine sehr starke und erfahrene Mannschaft, in der jede weiß, was die andere tut.«

Landesliga Herren

Baskets Bad Oeynhausen – SV Brackwede (Sa., 18 Uhr). Nur ein Sieg trennt die SVB noch vom Sprung in die Oberliga. »Jetzt sind wir dran. Wir wollen uns für die Arbeit der Saison belohnen«, sagt Trainer Yavuz Karahan. Ganz wichtig für die SVB: locker bleiben. »Wir setzen uns jetzt kurz vor dem Ziel nicht unnötig unter Druck.« Denn schließlich sei der Aufstieg in die Oberliga zu keinem Zeitpunkt das erklärte Saisonziel gewesen. In Bad Oeynhausen erwartet sein Team nicht nur ein starker Gegner, sondern auch schwierige Bedingungen. »Die Halle dort ist sehr glatt. Damit werden wir Probleme kriegen.« Dementsprechend gelte es, Bad Oeynhausen über gute Verteidigung in die Knie zu zwingen.

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