Mo., 05.03.2018

Handball-Oberliga: 31:24 bei der HSG Gevelsberg-Silschede TSG A-H mit Wagner an die Spitze

Gemeinsam geht’s besser: Nils Prüßner, Tim Schuwerack und Gustav Rydergård (von links) sind hier Herren der Lage.

Gemeinsam geht’s besser: Nils Prüßner, Tim Schuwerack und Gustav Rydergård (von links) sind hier Herren der Lage. Foto: Bernhard Pierel

Von Jörg Manthey

Bielefeld (WB). Die TSG A-H Bielefeld hat sich mit einem 31:24 (16:10)-Erfolg beim Schlusslicht HSG Gevelsberg-Silschede schadlos gehalten und vorübergehend wieder die Tabellenführung der Handball-Oberliga übernommen. Ex-Primus TuS Spenge, dessen Gastspiel bei LIT Tribe Germania auf den 26. April verlegt worden ist, hat sich derweil Samstag auch ohne Drei sicher für das Halbfinale im Deutschen Amateurpokal qualifiziert und beim SSV Nümbrecht mit 38:27 (20:12) gewonnen.

Die schönste Nachricht vorab: Der Kapitän steht wieder mit auf der Platte. Nach 13 Monaten Pause wegen eines Kreuzbandrisses hat Dr. Carl-Moritz Wagner in der Sporthalle Gevelsberg-West ein gelungenes Comeback gegeben. »Er hat etwa eine Viertelstunde hinten gespielt und unserer 6:0-Deckung im Innenblock neben Johannes Krause Stabilität verliehen. Eine klare Verstärkung«, zeigte sich Trainer Michael Boy angetan von Wagners Rückkehr. Der war überglücklich, tauchte bei einem Gegenstoß auch mit vorne auf. »Es hat sich gut angefühlt. In der zweiten Hälfte habe ich schon mehr zugepackt. Das gilt es jetzt Schritt für Schritt zu steigern. Ein super Einstieg. Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht.«

Vier Rückraumtreffer zum Start in die zweite Halbzeit

Die TSG erwischte einen beachtlichen Start. Bis zur 8:3-Führung (Schuwerack, 12.) wurden acht verschiedene Torschützen notiert. Zu dem Zeitpunkt hatte die Bielefelder Abwehr erst zwei Feldtore zugelassen. Über 12:6 (18.) und 16:9 (Kröger in Unterzahl, 28.) setzte sich die TSG kontinuierlich ab. Felix Hendrich leistete Schrittmacherdienste mit einem gehaltenen Schrouven-Siebenmeter.

Der Start in die zweite Hälfte verlief mit vier Rücktraumtreffern wunschgemäß. Beim 20:11 (35.) schien die Vorentscheidung gefallen. Boy monierte jetzt »ein paar komische Pfiffe« der Herren Buddenborg/Krause, die Gevelsberg-Silschede in die Karten spielten. Der Letzte, der sich längst mit dem nahenden Abstieg abgefunden hat, setzte in der folgenden Phase seine Ankündigung um, »konsequent befreit aufzuspielen.« Binnen weniger Minuten war das schöne Polster aufgezehrt, 0:5 Tore später stand es 20:16 (38). Julius Hinz, der gestern seinen 25. Geburtstag feierte, brach nach einer siebenminütigen Durststrecke den Bann – 21:16.

TSG-Motor stockt

Aber der TSG-Motor wollte nicht so recht in Gang kommen. Die Führung schmolz bis auf 26:23 (53.), und die zweite Hälfte gehörte bis dato den Hausherren mit 13:10. »Wir haben nicht den Kopf verloren und das Spiel jederzeit beherrscht. Der Gegner hat zu 100 Prozent das gespielt, worauf wir vorbereitet waren. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Partie kippen könnte, und deshalb auch bewusst keine Auszeit genommen«, vertraute Boy der geschlossenen Mannschaft. Er sollte Recht behalten. In Überzahl erhöhten Nils Prüßner und der siebenfache Torschütze Arne Kröger auf 28:23 (55.)

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