Di., 03.04.2018

A-Junioren-Bundesliga: Keine Chance beim 1:3 gegen Leverkusen – »Endspiel« in Gladbach Arminias U19 läuft weiter hinterher

Jeroen Bornemann blieb mit Arminias U19 im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen letztlich ohne Chance – 1:3!

Jeroen Bornemann blieb mit Arminias U19 im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen letztlich ohne Chance – 1:3! Foto: Mike-Dennis Müller

Von Arndt Wienböker

Bielefeld (WB). Arminias U19 hat die Wende auch im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen nicht erzwingen können. Nach der 1:3 (1:2)-Niederlage schwindet die Hoffnung auf den Verbleib in der A-Junioren-Bundesliga immer mehr.

»Wir haben alles versucht, aber es hat nicht gereicht«, musste DSC-Trainer Arsenije Klisuric nach der Heimpleite am Ostersamstag gegen eine hoch talentierte Bayer-Auswahl feststellen. Im Stadion Brackwede liefen die Arminen erneut nur hinterher, zumindest in Halbzeit eins wurde ein Klassenunterschied zwischen dem Drittletzten und dem Tabellenvierten deutlich.

Arminia bleibt harm- und ideenlos

Leverkusen übernahm von Beginn an die Initiative und wurde in der 9. Minute belohnt, als ein noch leicht abgefälschter Schuss aus halbrechter Position im langen Eck einschlug. Auch in der Folge blieb der Bielefelder Nachwuchs offensiv harm- und ideenlos. Spätestens am gegnerischen Strafraum war Endstation. Der Bundesliga-Nachwuchs aus Leverkusen hätte frühzeitig alles klar machen können, wenn nicht sogar müssen.

Gleich dreimal tauchten die Gäste frei vor DSC-Keeper Jhonny Peitzmeier auf, brachten das Leder aber nicht im Netz unter. In der 40. Minute war es dann soweit: Bukusu traf zum 2:0 für Bayer. Doch plötzlich war Arminia zurück im Spiel. Nach einem Schuss von Roberto Massimo, den Leverkusens Torwart Tomasz Kucz nur abklatschen konnte, war Nick Flock zur Stelle und verkürzte auf 1:2 (43.). Dass dies ein höchst schmeichelhafter Pausenstand war, wusste auch Arsenije Klisuric: »Wir hätten auch höher zurückliegen können. Man merkt den Jungs das fehlende Selbstvertrauen an.«

Klisuric will seinem Team keinen Vorwurf machen

Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Arminen die Partie zwar etwas ausgeglichener gestalten und den Gegner mehr vom eigenen Tor fernhalten, das änderte aber nichts am Spielverlauf. Mit dem 1:3 durch ein Hackentor nach Eckball (61.) war die Partie endgültig entschieden. Mehr als einen Schuss von Flock, der sichere Beute von Kucz wurde, brachten die »Almbuben« offensiv nicht zustande. Am Ende hätte es auch noch schlimmer kommen können, wenn Leverkusen seine Konter konsequent zum Abschluss gebracht hätte.

»Wir können natürlich nicht zufrieden sein, aber ich kann den Jungs diesmal auch keinen Vorwurf machen. Der Gegner war einfach besser«, bilanzierte Klisuric. Am kommenden Sonntag spielen die Arminen im direkten Duell bei Borussia Mönchengladbach, das mit sechs Punkten Vorsprung auf den DSC den ersten Nichtabstiegsplatz einnimmt, um ihre letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt. Klisuric weiß: »Das ist unser Endspiel. Wir brauchen drei Punkte in Gladbach, wenn wir weiter hoffen wollen.«

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