Di., 17.04.2018

2. Frauen-Bundesliga: Neuzugang kommt aus Herford – Bei Standards besser aufpassen Friederike Schaaf wird Arminin

Künftig Kolleginnen: Friederike Schaaf (rechts), hier im Duell mit Maxi Birker, schließt sich im Sommer dem DSC Arminia an. Sie soll die Deckung stabilisieren.

Künftig Kolleginnen: Friederike Schaaf (rechts), hier im Duell mit Maxi Birker, schließt sich im Sommer dem DSC Arminia an. Sie soll die Deckung stabilisieren. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld  (WB/jm). Seit geraumer Zeit füllt sich das Punktekonto von Arminias Fußballerinnen für die eingleisige 2. Frauen-Bundesliga bloß spärlich. In der Rückrundentabelle ist der DSC bloß Achter. Trainer Markus Wuckel bewahrt die Ruhe. »Es ist nichts Gravierendes passiert«, resümierte er das 1:2 beim Zweiten Turbine Potsdam II. »Wir sind immer noch im Soll. Damit sollten wir aber nicht leichtfertig umgehen.«

Kapitänin Maxi Birker ärgerte sich über den Rückstand: »Wir haben wieder ein Gegentor nach einer Standardsituation gefangen. Wie schon gegen Jena II und Gütersloh. Da müssen wir einfach konzentrierter sein.« Die dann folgende Offensivlust sei wohl ansehnlich gewesen, »aber wir haben nie sauber bis zum Ende gespielt. Die letzte Entscheidung, ob Abschluss oder Abspiel, war meist die falsche.« Maxi Birker stellte dafür die Zweikampfstärke heraus. »Wir haben fast jedes Duell gewonnen. Vor allem Laura Liedmeier stach mit ihrer Quote heraus.« Die Schiedsrichterin habe indes oft auf Foul und Freistoß für Potsdam entschieden. Birker: »Von unserer Seite war’s Frauenfußball, von Potsdam Mädchenfußball. Die lagen immer.«

Der Anspruch: drei Punkte!

Den 21 Punkten aus der Hinrunde konnte der DSC Arminia bislang acht dazu addieren. Wuckel hatte als Ziel mal 40 Zähler ausgegeben. »Inzwischen glaube ich, dass wir nicht so viele brauchen.« Gleichwohl sollen am Mittwoch die Punkte 30, 31 und 32 her. Die Reise geht schon wieder gen Osten. Gegner ist der SV Hohen Neuendorf, der zwar längst als Absteiger feststehen mag, die Saison aber vernünftig beschließen will, wie das Auswärtsspiel am Sonntag zeigte. Beim 2:2 trotzte der Tabellenletzte dem Fünften BV Cloppenburg überraschend einen Zähler ab. »Wir fahren dahin und haben den Anspruch, mit einem Dreier zurückzukommen«, erklärt Markus Wuckel.

»Vielseitig einsetzbar«

Derweil steht ein erfahrener externer Neuzugang aus der Region fest. Vom Ligarivalen Herforder SV Borussia Friedenstal, der als Absteiger feststeht, schließt sich zur kommenden Saison Friederike Schaaf dem DSC an. Seit 2009 schnürt sie für Herford ihre Stiefel. »Sie ist vielseitig einsetzbar, auf der Sechs oder in der Innenverteidigung«, freut sich Markus Wuckel über den Transfer. »Da haben wir ja Bedarf, und da sehe ich sie als Verstärkung. Ich bin sicher, dass sie bei uns noch besser spielen kann als in der Vergangenheit.« Schon vor Jahresfrist hatte sich Wuckel um die 24-Jährige bemüht. »Sie passt menschlich super zu uns. Ich freue mich, dass es nun geklappt hat.«

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