Sa., 12.05.2018

Oberliga: TSG erwartet Mennighüffen – TuS 97 in Spenge Michael Boy nimmt Abschied von der TSG

Michael Boy sitzt an diesem Samstag zum letzten Mal auf der TSG-Bank. Der 37-Jährige will sich mit einem Heimsieg gegen Mennighüffen aus dem Heeper Dom verabschieden.

Michael Boy sitzt an diesem Samstag zum letzten Mal auf der TSG-Bank. Der 37-Jährige will sich mit einem Heimsieg gegen Mennighüffen aus dem Heeper Dom verabschieden. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jm/wie). Mit dem VfL Mennighüffen hat die TSG A-H Bielefeld noch einen Strauß auszufechten. Am Samstag (19 Uhr) bietet sich im Heeper Dom die Möglichkeit zur Revanche für das 23:25 im Hinspiel. Der TuS 97 gastiert beim Drittliga-Aufsteiger und Deutschen Amateurpokalsieger TuS Spenge (Sa., 19 Uhr).

TSG hat Rechnung offen

»Ich bin so heiß. Und ich hoffe, die Mannschaft ist es auch. Schließlich gilt es etwas gutzumachen«, erinnert TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik grimmig an die Blamage im Januar. Es war für die TSG die erste Auswärtsniederlage der Saison. Sprdlik: »Das Ergebnis verdient eine klare Antwort.« Auch Linksaußen Julius Hinz denkt mit Grauen an das erste Treffen zurück. »Das war mit unser schlechtestes Saisonspiel. Das ging gar nicht. Wir wollen uns ordentlich von unseren Fans verabschieden und den Gegner dominieren.« Es herrsche eine »durchweg gute Stimmung« im Team, beteuert Hinz. »Das macht mir ein gutes Gefühl. Wir müssen hinten dicht machen und damit die Basis für schnelle einfache Tore legen.«

Vor dem Spiel werden Trainer Michael Boy, Marius Kastening, Nils Prüßner und Tim Schuwerack verabschiedet. »Das wird bestimmt ein komisches Gefühl und es wird sicherlich auch ein bisschen Wehmut aufkommen«, sagt Michael Boy, dessen 128. Spiel als TSG-Coach zugleich sein letztes sein wird. »Rekordtrainer« Boy, der vor dem Spiel noch seine Prüfung zur A-Lizenz ablegt, will sich auf jeden Fall mit einem Sieg verabschieden: »Wir haben noch eine Rechnung offen und dürfen nicht zweimal gegen Mennighüffen verlieren.«

Derweil machen in der »Szene« Gerüchte die Runde, wonach Arne Kröger, dessen Vertrag bei der TSG über die Saison hinaus bis 2019 Gültigkeit hat, womöglich demnächst wieder beim VfL Mennighüffen anheuern könnte. Angesichts der Rückraum-Verpflichtungen des Finnen Richard Sundberg sowie Maximilian Schüttemeyer aus Springe drohen dem Halblinken, der die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte, wieder nur untergeordnete Spielanteile.

»Bestmöglich verkaufen«

Noch dieses eine Mal steht Sebastian Kopschek auf der anderen Seite. In der kommenden Saison wirft der Linkshänder des TuS Spenge seine Tore wieder für Jürmke – genauso wie der derzeit verletzte Spenger Sebastian Reinsch. Das Saisonfinale zwischen dem Meister und Aufsteiger aus Spenge und dem Nachbarn aus Jöllenbeck, der die Klasse gesichert hat, steht somit auch im Zeichen des Abschieds und der Meisterehrung. TuS 97-Trainer Eric Husemann, der seinem Kollegen Heiko Holtmann längst zum »Double« gratuliert hat, wünscht sich einen vernünftigen Saisonabschluss: »Beide Mannschaften haben ihr Ziel erreicht. Wir wollen uns bestmöglich verkaufen.« Fehlen werden beim TuS 97 die verletzten Daniel Meyer, Lukas Heins und Moritz Pieper.

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