Do., 17.05.2018

Landesliga: VfL gewinnt letztes Heimspiel mit 4:0 Theesen lässt Tengern abblitzen

Nicht zu halten: Theesens Yatma Wade (links) wirbelte die Tengeraner Hintermannschaft in der ersten Halbzeit ein ums andere Mal durcheinander. Nach einer Viertelstunde traf der VfL-Angreifer per Kopf zum 1:0 für den Meister.

Nicht zu halten: Theesens Yatma Wade (links) wirbelte die Tengeraner Hintermannschaft in der ersten Halbzeit ein ums andere Mal durcheinander. Nach einer Viertelstunde traf der VfL-Angreifer per Kopf zum 1:0 für den Meister. Foto: Henrik Wittenborn

Von Henrik Wittenborn

Bielefeld (WB). Ein Blumenstrauß und drei Punkte vom Aufstiegsaspiranten: Der VfL Theesen hat auch sein vorerst letztes Heimspiel in der Fußball-Landesliga gewonnen. Marvin Höner schoss den Meister am Mittwochabend zu einem 4:0 (1:0) über den TuS Tengern.

Auch Staffelleiter Friedhelm Spey war nicht mit leeren Händen an die Gaudigstraße gekommen und überreichte VfL-Kapitän Alessio Giorgio vor dem Anpfiff die Meister-Urkunde. Jener Spey hatte übrigens schon vor Monaten beim Trainertreffen im Keller von Theesens Trainer Andreas Brandwein geahnt, dass sich der VfL nicht mehr vom Aufstieg würde abbringen lassen. Und Spey offenbarte auch gestern seine Qualitäten als Wahrsager. »Vielleicht ehren wir hier bald auch noch den Torschützenkönig«, meinte der Staffelleiter und dachte dabei an Marvin Höner.

Gewitter macht es Theesen zunächst schwer

Der Toptorjäger konnte es freilich nicht hören, nahm Speys Auftrag aber dennoch unumwunden an. Nach einer Stunde eingewechselt, standen nur 20 Minuten später die Saisontore 27, 28 und 29 in seiner Bilanz. Und dabei sollte Höner, über den man in Theesen mit viel Anerkennung unkt, er habe mehr Tore als Einsatzminuten auf dem Konto, verletzungsbedingt eigentlich gar nicht auflaufen.

Der Stürmer sorgte mit seinem Hattrick dafür, dass sein VfL einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg über den Tabellendritten herausschießen sollte. Und das obwohl die Theesener eine Viertelstunde brauchten, um sich mit den extremen Witterungsbedingungen, die ein Gewitter über dem Bielefelder Norden entlud, zu arrangieren.

Umso gefährlicher wurde gleich Theesens erster Angriff. Kevin Lenz fand mit seiner Flanke von der rechten Seite den Kopf von Yatma Wade, der im Strafraum von zwei Tengeranern begleitet – aber nicht bedrängt – zum 1:0 vollendete. »Das Tor haben wir gebraucht. Danach haben wir wirklich ein richtig gutes Spiel gemacht«, sagte Andreas Brandwein, den der starke Auftritt seiner Mannschaft nach einer seiner Meinung nach zu lockeren Trainingseinheit am Dienstag durchaus überraschte.

Lenz nutzt seine Startelf-Chance

Yatma Wade hätte nur sieben Minuten später schon auf 2:0 erhöhen können, sein Schuss aus 18 Metern traf aber nur die Oberkante der Latte. Kurz vor der Pause wurde sein dritter Versuch gefährlich abgefälscht, drehte sich aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Um die Führung auszubauen brauchte es dann nach gut einer Stunde die Qualitäten des designierten Torschützenkönigs. Wieder bediente Lenz (Brandwein: »Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht«) Höner am Strafraumrand, dessen Flachschuss landete zum 2:0 im linken Eck.

Und Höner hatte jetzt sichtlich Spaß am Duell mit der gesamten Tengeraner Hintermannschaft. Nur vier Minuten später wackelte er erneut zwei TuS-Verteidiger aus und vollendete wieder platziert ins linke Eck. Und weil das so gut funktionierte, nahm es Höner zehn Minuten vor dem Abpfiff sogar mit drei Gegnern auf – mit dem gleichen Ergebnis und dem Treffer zum Endstand.

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