Mi., 16.05.2018

Am Mittwochabend steigt das Fußball-Kreispokal-Finale gegen FC Gütersloh Wie 2013: RWM hofft auf Déjà-vu

Fatmir Vata ist mit dem FC Gütersloh am Mittwochabend haushoher Favorit im Endspiel um den Fußball-Kreispokal gegen den fast abgestiegenen Landesligisten Mastholte.

Fatmir Vata ist mit dem FC Gütersloh am Mittwochabend haushoher Favorit im Endspiel um den Fußball-Kreispokal gegen den fast abgestiegenen Landesligisten Mastholte. Foto: Wolfgang Wotke

Von Christian Bröder

Rietberg-Mastholte/Gütersloh (WB). Ein Pokal, 300 Euro Geldprämie, ein Gutschein über 200 Liter Pils und ein gefülltes 1,5-Liter-Glas für die obligatorische Bierdusche warten Mittwochabend auf den Sieger des Gütersloher Fußball-Kreispokals, inklusive der Qualifikation für den Westfalenpokal. Doch das interessiert nicht wirklich die Bohne!

Zumindest die beiden Finalisten sind im Vorfeld des Endspiels an der Brandstraße in Mastholte (Anstoß 18.30 Uhr) mit anderen Dingen beschäftigt. Der haushohe Favorit auf die Nachfolge des amtierenden Titelträgers FSC Rheda ist Oberligist FC Gütersloh, bei dem Trainer Fatmir Vata »das komische Jahr mit einem Erfolgserlebnis beenden« und sich selbst mit einem Titel verabschieden will.

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Auch damals steckten wir in der Westfalenliga noch im Abstiegskampf. Wir haben den FCG dann im Elfmeterschießen besiegt und am Ende sogar die Klasse gehalten.

Jürgen Schlepphorst

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Gastgeber und klarer Außenseiter ist der fast abgestiegene Landesliga-16. Rot-Weiß Mastholte, der zum Ende einer Horror-Saison wohl schon mehr als ein Wunder benötigt, »damit es doch noch ein gutes Ende nimmt«, weiß Jürgen Schlepphorst. Und dabei erinnert der RWM-Sprecher gern an den 5. Juni 2013, als es eben jene Paarung schon einmal im Endspiel gab. »Auch damals steckten wir in der Westfalenliga noch im Abstiegskampf. Wir haben den FCG dann im Elfmeterschießen besiegt und am Ende sogar die Klasse gehalten«, erinnert sich Schlepphorst, dessen Klub sich mit einem 2:0 über GW Langenberg für das Finale qualifiziert hat.

Sechste englische Woche für Fast-Absteiger RWM und Heinz Gockel

Er ist aber Realist genug, um zu wissen: »Die Vorzeichen diesmal sind deutlich schlechter« – und zwar in puncto Klassenerhalt wie auch Endspiel, in dem er mit 250 bis 300 Zuschauern rechnet. Schlepphorst: »Dieses eigentlich schöne Spiel, was in einer normalen Saison das Tüpfelchen auf dem I darstellen könnte, kommt für uns zur Unzeit.« Für das Team von Trainer Heinz Gockel steht die sechste englische Woche an, zudem gibt es zahlreiche Verletzte. Fragezeichen stehen unter anderem anderem hinter Torwart Kevin Kaupmann und Pascal Claren.

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Ich will als Pokalsieger gehen.

Fatmir Vata

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Beim FC Gütersloh, der sich mit einem 8:7 nach Elfmeterschießen beim VfB Schloß Holte für das Finale qualifiziert hat, fehlt Trainer Vata hingegen nur Dennis Kina (Oberschenkelprobleme) sicher, während Matthäus Wieckowicz (Sprunggelenks-Verletzung) noch fraglich ist. »Ich will als Pokalsieger gehen«, stellt der Ex-Profi klar.

Ziel: Wieder ein Westfalenpokal-Highlight wie gegen Lotte

Schon allein, damit der FCG erneut in den Westfalenpokal einzieht, wo er in der vergangenen Saison erst im Viertelfinale an Drittligist SF Lotte (0:2) gescheitert ist. »Das ist schon ein recht attraktiver Wettbewerb und somit ein lohnendes Ziel«, untermauert auch Vorstandsmitglied Helmut Delker die Wichtigkeit eines Pokalsiegs für den Favoriten FCG.

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