>

Di., 25.07.2017

Wieder Fußball-Prominenz in der Klosterpforte – »Huänying«: Bald Besuch aus China Fachsimpeln mit Uli Stielike

Gastgeschenk: Für Reinhold Frie hat Uli Stielike ein Trikot aus Südkorea mitgebracht.

Gastgeschenk: Für Reinhold Frie hat Uli Stielike ein Trikot aus Südkorea mitgebracht. Foto: Wolfgang Wotke

Harsewinkel/Marienfeld (WB/wow). »Jedes Mal, wenn ich hier nach Marienfeld komme, dann gibt es immer etwas Neues zu bestaunen«, sagt Ex-Nationalspieler und früherer Real Madrid-Star Uli Stielike. Er habe fast jeden neuen Bauabschnitt miterlebt und staunt vor allem über die sehr gepflegten Rasenflächen neben dem Sporthotel.

Drei Jahre lang hat Ex-Nationalspieler Uli Stielike die Nationalelf von Südkorea trainiert. Vor einigen Wochen wurde der 62-Jährige dort entlassen. Jetzt ist er nach Deutschland zurückgekehrt und hat sich für einige Tage bei seinem Freund Reinhold Frie in der Hotel Residence Klosterpforte in Marienfeld einquartiert, um auszuspannen und um neue Pläne für die Zukunft zu schmieden.

»Ich freue mich vor allem auf das deutsche Essen«, berichtet Uli Stielike, der acht Jahre lang bis 1985 für Real Madrid im Mittelfeld kickte. Von den acht deutschen Spielern, die bislang für diesen renommierten Verein kickten, hatte er sowohl die meisten Einsätze als auch die meisten Tore erzielt. Er gilt in Spanien noch heute als Idol.

Ein Trikot als Gastgeschenk

»Sind die Mahlzeiten denn so schlecht in Südkorea?«, will Frie wissen. Stielike rümpft die Nase: »Die salzen nicht und essen unglaublich scharf. Nicht umsonst gibt es dort die höchste Darmkrebsrate weltweit.« Für Frie hat Stielike noch ein Geschenk im Gepäck: Ein Nationaltrikot aus Südkorea, das er ihm signiert.

Die internationale Fußballprominenz gibt sich zurzeit die Klinken der Zimmertüren in die Hand: Zuerst residierte die deutsche Damen-Nationalmannschaft in der Hotel Residence Klosterpforte, danach kam der ukrainische Erstligist Schachtar Donezk ins Trainingslager, in der vergangenen Woche der niederländische Verein FC Groningen, am Samstag verließ der englische Zweitligist Norwich City die Rasenplätze und am Montag reiste der Bundesligist VfL Wolfsburg für fünf Tage an.

Abschiedsbild: Hoteldirektor Christopher Schemmink, Norwich-Coach Daniel Farke und Reinhold Frie. Foto: Wolfgang Wotke

Bald kommen die Chinesen

Lange Fachsimpeleien hat es zwischen Reinhold Frie und dem Norwich-Teammanager Daniel Farke (vorher U 23 Borussia Dortmund) gegeben. Nach Jürgen Klopp und David Wagner ist mit ihm schon der dritte BVB-Coach binnen zwei Jahren nach England gewechselt.

Nach knapp drei Jahren bei Bayer 04 Leverkusen hat Roger Schmidt (51) seine Arbeit beim chinesischen Erstligisten Beijing Guoan aufgenommen. In der übernächsten Woche kommt der Ex-Verler mit seinem Team ins Klosterdorf. Reinhold Frie sollte sich schon mal den gar nicht so schwer auszusprechenden chinesischen Willkommensgruß merken. Und der heißt: »Huänying!«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5034168?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2447933%2F2352973%2F4029455%2F