Di., 06.03.2018

Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück am Mittwochabend bei Westfalia Rhynern Schock: Viktor Maier schwer verletzt

Der kirgisische Nationalstürmer Viktor Maier wird dem Fußball-Rgeionalligisten SC Wiedenbrück mehrere Monate lang fehlen.

Der kirgisische Nationalstürmer Viktor Maier wird dem Fußball-Rgeionalligisten SC Wiedenbrück mehrere Monate lang fehlen. Foto: Daniel Bremehr

Von Christian Bröder

Rheda-Wiedenbrück (WB). Das Verletzungs-Drama beim SC Wiedenbrück: Vor dem Nachholspiel am Mittwochabend (19.30 Uhr) bei Westfalia Rhynern ist dem kirgisischen Nationalstürmer Viktor Maier die Patellasehne gerissen. Dem 27-Jährigen droht eine monatelange Pause bis zum Ende des Jahres. Ein Schock für den West-Regionalligisten!

»Das ist ziemlich bitter. Ich denke, dass Viktor leider in diesem Kalenderjahr nicht mehr Fußball spielen wird«, prognostiziert Björn Mehnert. Der Trainer ist selbst Zeuge geworden, als sich der Stürmer am vergangenen Samstag »im vermeintlichen Abschlusstraining« vorm abgesagten Oberhausen-Spiel die Verletzung bei einem »normalen Zweikampf« eingehandelt hat.

Operation am Freitag beim »Doc« vom 1. FC Köln

»Es gab einen lauten Knall. Da wusste ich schon, dass es schlimmer ist«, erzählt Mehnert. Das Training wurde abgebrochen, der Coach fuhr seinem Schützling ins Krankenhaus hinterher. Schon am Freitag wird Maier von Dr. Peter Schäferhoff, dem Mannschaftsarzt des Bundesligateams vom 1. FC Köln, in der Domstadt operiert werden.

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Mein Auftrag an die Jungs lautet daher auch, ihm zu zeigen, dass man in einem Team füreinander da ist. Jetzt gilt es, sich den Arsch aufzureißen und auch ein Stück weit für Viktor zu siegen.

Björn Mehnert

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»Keiner kann sich vorstellen, wie es in Viktor aussieht. Er hatte schon zu Beginn seiner Karriere eine schwere Verletzung. Mein Auftrag an die Jungs lautet daher auch, ihm zu zeigen, dass man in einem Team füreinander da ist. Jetzt gilt es, sich den Arsch aufzureißen und auch ein Stück weit für Viktor zu siegen«, erklärt Björn Mehnert.

Antonyos Celik fällt nach OP bis Ende März aus

Vorm Spiel in Rhynern hat der Coach allerdings weitere Ausfälle zu beklagen. Neben Neco Mohammad (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Yannick Geisler (Gelbsperre) und Max Müller (Faserriss) hat es drei weitere Akteure erwischt: Julian Linnemann (Virusinfektion) fehlt ebenso wie Omar Diarra (privat in Belgien) und Antonyos Celik, dem nach der operativen Entfernung eines Blutergusses in der Wade eine Pause bis Ende März droht. »Das ist trifft uns sicherlich, aber ich bin kein Typ, der jammert«, gibt sich der SCW-Coach kämpferisch.

Training eine Stunde später: Vorbereitung unter realistischen Bedingungen

Um gerüstet zu sein für den Rasenplatz am Papenloh – wo laut Rhynerns Fußball-Abteilungsleiter Andreas Kersting »zu 80 Prozent gespielt werden kann« (sollten Frost und Dauerregen ausbleibe)– , hat der detailverliebte Björn Mehnert das Training am Dienstag eine Stunde später angesetzt. »Unter Flutlicht haben wir ähnliche Bedingungen wie am Mittwochabend«, so der 41-Jährige.

• Neue Termine: Viktoria Köln - SC Wiedenbrück, Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr; SCW - RW Essen, Dienstag, 24. April, 19.30 Uhr.

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