Di., 17.04.2018

Ersatzmann Weeke beim SCW wieder gegen Köln drin – Hölscher länger gesperrt Torwart-Tausch wie schon im Hinspiel

Gegen Viktoria Köln zieht’s Torwart Marius Weeke wieder zwischen die Pfosten: Schon im Hinspiel hat er das Tor des SC Wiedenbrück gehütet – am Mittwochabend wieder.

Gegen Viktoria Köln zieht’s Torwart Marius Weeke wieder zwischen die Pfosten: Schon im Hinspiel hat er das Tor des SC Wiedenbrück gehütet – am Mittwochabend wieder. Foto: Daniel Bremehr

Von Christian Bröder

Rheda-Wiedenbrück (WB). Komische Geschichte um die Keeper des SC Wiedenbrück: Weil Stammtorwart Marcel Hölscher wegen einer Vorbelastung aus der Hallensaison für drei Spiele gesperrt wurde, steht Ersatzmann Marius Weeke am Mittwoch (19.30 Uhr) bei Viktoria Köln, aber auch danach im Kasten. Denselben Torwart-Tausch hat es übrigens schon mal gegeben – am 12. August 2017.

Im Hinspiel gegen Titelfavorit Köln musste Weeke ebenfalls ran, weil sich Hölscher zuvor eine Rippenprellung zugezogen hatte – der 23-Jährige musste beim 1:3 dreimal hinter sich greifen. »Ich hoffe, dass es diesmal besser für ihn und uns ausgeht«, sagt SCW-Trainer Björn Mehnert, der den Wechsel zwischen den Pfosten ebenso amüsiert wie sorgenfrei betrachtet.

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Ich nenne es mal fußballerisches Schicksal. Marius hat seine Qualitäten. Er hat sich im Training nie hängen lassen und sich den Einsatz vollkommen verdient.

Björn Mehnert

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»Ich nenne es mal fußballerisches Schicksal. Marius hat seine Qualitäten. Er hat sich im Training nie hängen lassen und sich den Einsatz vollkommen verdient«, erklärt der 41-Jährige. Für Weeke wird es der dritte Startelf-Einsatz dieser Spielzeit und mindestens zwei weitere gegen Mönchengladbach (21. April) und Rot-Weiss Essen (24. April) dürften noch auf ihn zukommen.

Rote Karte aus der Hallensaison wirkt sich strafverschärfend aus

Stammkeeper Hölscher ist nach seiner Notbremse (6.) und der Roten Karte beim BVB für drei Partien gesperrt worden. Hintergrund des Strafmaßes: »Hölle« hatte sich am 7. Januar im Endspiel des vereinseigenen Hallenturniers für ein Handspiel an der Mittellinie inklusive Torvereitelung bereits eine Rote Karte eingehandelt. Das hat sich nun strafverschärfend ausgewirkt.

Topteam Köln darf sich keinen Ausrutscher mehr erlauben

Die frühe 15-Uhr-Busfahrt zum Sportpark Höhenberg hat es in sich: Dort trifft der SC Wiedenbrück auf ein Topteam Köln, dass mit 18 ungeschlagenen Partien in Serie zwar eine Monster-Serie hingelegt hat. Nach vier Remis aus den letzten sieben Partien dürfen sich die »Rechtsrheinischen« um Trainer Olaf Janßen im Titelrennen mit dem KFC Uerdingen aber keinen Ausrutscher mehr erlauben.

»Sie haben in den letzten Wochen einige Punkte liegen gelassen. Sie müssen gegen uns gewinnen, weil Uerdingen sehr stabil wirkt. Das macht sie einerseits noch gefährlicher, aber es erhöht natürlich auch den Druck«, weiß Björn Mehnert.

Der Dortmunder freut sich darüber, dass Carsten Strickmann zurück im Training ist. Verzichten muss er dagegen auf Viktor Maier und Jeffrey Volkmer. Letzterer soll sich mit dem SC Wiedenbrück in Verhandlungen befinden, die – genau wie bei Kresimir Matovina und David Hüsing – weit fortgeschritten sind.

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