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Do., 29.06.2017

Motorsport: MSC-Fahrer Boris Koch siegt im 2. Enduro-Hauptrennen Ein Wimpernschlag-Vorsprung

Aus Ellerhoop kam Dennis Schüle und absolvierte beim 18. ADAC Enduro Rallye des MSC Senne auf der Piste des Entsorgungszentrums »Alte Schanze« in Paderborn innerhalb von zwei Stunden insgesamt sechs Runden.

Aus Ellerhoop kam Dennis Schüle und absolvierte beim 18. ADAC Enduro Rallye des MSC Senne auf der Piste des Entsorgungszentrums »Alte Schanze« in Paderborn innerhalb von zwei Stunden insgesamt sechs Runden.

Schloß Holte-Stukenbrock (hf). Insgesamt 127 Teilnehmer fanden sich am Sonntag auf dem Gelände des Entsorgungszentrums »Alte Schanze« in Paderborn ein, um auf die Piste des 18. ADAC-Enduro-Rallye des MSC Senne zu gehen.

In einem Wimpernschlag-Finale holte sich Boris Koch vom MSC Senne mit einem Vorsprung von elf Hundertstel den Sieg im zweiten Hauptrennen.

Den Fahrern machte das Wetter auf der Jagd nach neuen Bestzeiten diesmal keinen Strich durch die Rechnung. »Nach anfänglich schlechter Prognose konnten die Motorsportler dann doch bei bestem Wetter auf der sechs Kilometer langen Piste voll durchstarten«, sagt MSC-Sprecher Andreas Wüstehube.

Sein Verein bot in diesem Jahr sogar eine Neuerung auf. Zwischen den beiden zur Norddeutschen Enduro-Geländemeisterschaft zählenden Hauptrennen, starteten erstmalig zwei Schülerrennen, »die von den Zuschauern und den aktiven Enduro-Motorsportlern begeistert aufgenommen wurden«, so Wüstehube.

Die Besten zogen einsam ihre Kreise

Nachdem der MSC Senne schon regelmäßige Jugend-Trainings anbietet, seien die Jugendrennen einfach »die logische Konsequenz« gewesen. Die Vorbereitung zahlte sich aus. »Es ist super, dass mit Spencer Evans ein MSC-Nachwuchspilot die 85-ccm-Klasse für sich entscheiden konnte«, sagt Senne-Vorsitzender Oliver David. Auf der gekürzten Strecke absolvierte Evans innerhalb von einer Stunde insgesamt 32 Runden.

Für zwei Stunden ging es später ins zweite Hauptrennen, das die Favoriten unter sich ausmachten. »Schnell setzen sich die Besten ab und zogen einsam ihre Kreise«, sagt Wüstehube. Auf Gesamtplatz 2 kämpfte sich, »mit größten fahrerischen Geschick«, André van Almedo aus Uelsen vor. Nur äußert knapp schrammte er am Sieg vorbei. Den holte sich Boris Koch vom MSC Senne in einem Wimpernschlag-Finale. Koch hatte, wie sein Konkurrent, ebenfalls elf Runden absolviert. Er war allerdings um elf Hundertstel schneller und holte sich so mit seiner KTM 300 den Gesamtsieg.

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