Mo., 16.04.2018

Fußball-Landesliga: VfB gewinnt 1:0 bei Rot-Weiß Mastholte Mit Kampf Richtung Ligaerhalt

Marco Weigmann (links), hier im Spiel gegen den VfL Theesen, kommt gegen kämpferische Mastholter zu einer Torchance. Am Ende gewann der VfB durch einen Foulelfmeter, in der Nachspielzeit zum 1:0 verwandelt durch Maximilian Ulrich.

Marco Weigmann (links), hier im Spiel gegen den VfL Theesen, kommt gegen kämpferische Mastholter zu einer Torchance. Am Ende gewann der VfB durch einen Foulelfmeter, in der Nachspielzeit zum 1:0 verwandelt durch Maximilian Ulrich. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte hat in der Fußball-Landesliga in letzter Minute gegen einen kämpferischen RW Mastholte mit 1:0 (0:0) gewonnen. Maximilian Ulrich verwandelt in der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt, nachdem Ibrahim Kalemci vor dem Mastholter Tor gefoult wird.

»Das war ein klarer Elfer«, sagt VfB-Co-Trainer André Koslowski. Er muss die VfB-Jungs am Sonntag in einer nervenaufreibenden Partie gegen Schlusslicht Mastholte alleine coachen – Cheftrainer Daniel Bartke ist verhindert.

»Heute ging es nicht darum, schönen Fußball zu spielen, sondern erfolgreichen«, sagt Koslowski. Seiner Truppe verlangen die Mastholter einiges ab. So müssen Kevin Kröger und Kevin Klippenstein mit muskulären Problemen in der zweiten Hälfte ausgewechselt werden. »RW hat mit harten Bandagen gekämpft.«

Nach einer hektischen Anfangsphase finden die Holter Löwen nach zehn Minuten ihre Ordnung und übernehmen nach und nach das Spiel. »Wenn wir einmal unkonzentriert waren, kamen auch Halbchancen für Mastholte zustande«, berichtet Koslowski. Nach einem Ballverlust im Zentrum wird es ein Mal brenzlig für die Gäste.

VfB-Rückhalt Feim Statovci kann aber löschen und verhindert das Tor der Gastgeber. Koslowskis Team hat dagegen in der ersten Hälfte zwei Großchancen. Ulrich trifft per Kopfball die Latte des Mastholter Tores und Marco Weigmann steht alleine vor dem gegnerischen Torwart, verwandelt aber nicht zur Führung vor der Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang verlieren beide Mannschaften an Substanz, auch durch den schwierigen Boden in Mastholte. »Wir haben hinten Räume zugelassen und mit langen Bällen agiert. Wir haben dann versucht wieder mehr Fußball zu spielen und wurden durch zwei, drei Chancen auch gefährlich«, berichtet Koslowski.

In der Nachspielzeit kommt es zum Foul an Kalemci, der nach einem Schnittstellenpass und einem »super Laufweg« sogar schon alleine vor dem Tor steht. »Wenn er nicht gefoult worden wäre, hätten wir das Tor auch so gemacht«, ist sich der Co-Trainer sicher. So ordnet der Schiedsrichter einen Elfmeter an, den Ulrich eiskalt zum 1:0-Siegtreffer (90. +3) verwandelt.

Damit aber nicht genug an Spannung in diesem Spiel um den Klassenerhalt: für den VfB kommt es noch zu weiteren Schrecksekunden. VfB-Verteidiger Benjamin Nagel will vor dem eigenen Tor klären und köpft den Ball an den Pfosten.

Auch drei herannahende Mastholter werden dem VfB noch gefährlich. »Schlussendlich hatten wir aber die reifere Spielanlage und haben diesen immens wichtigen Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel gegen einen direkten Konkurrenten verdient eingefahren«, sagt Koslowski.

Der Blick auf die Tabelle verrät: Der VfB kann als Tabellenzwölfter mit aktuell 28 Punkten den Anschluss an das Mittelfeld halten und hat jeweils drei Punkte Abstand auf Viktoria Rietberg und SuS Westenholz auf den Plätzen zehn und elf. Nach unten ist der SC Vlotho auf Platz 13 mit 21 Punkten dem VfB am nächsten.

Schon am Donnerstag fahren die Holter zum nächsten Ligaspiel zur Spielvereinigung Brakel. Anstoß beim derzeitigen Tabellensechsten ist um 20 Uhr.

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