Di., 17.04.2018

Fußball-Kreisliga B: SW Sende II siegt gegen SW Marienfeld II mit 7:1 VfB-Reserve bleibt im Rennen

Voll fokussiert: Torhüter Nils Leistner vom VfB Schloß Holte II muss im Spiel gegen die Aramäer Gütersloh II nur ein Mal hinter sich greifen, ansonsten bleibt der Kasten der Gastgeber sauber. Dem VfB II reichen zwei Tore zum Sieg.

Voll fokussiert: Torhüter Nils Leistner vom VfB Schloß Holte II muss im Spiel gegen die Aramäer Gütersloh II nur ein Mal hinter sich greifen, ansonsten bleibt der Kasten der Gastgeber sauber. Dem VfB II reichen zwei Tore zum Sieg. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Fast 70 Minuten muss der VfB Schloß Holte II gegen einen 0:1-Rückstand ankämpfen, bevor die wehrhaften Aramäer in ihre Schranken gewiesen werden. Die Reserve von SW Sende glänzt mit einer Sieben-Tore-Gala bei SW Marienfeld II.

VfB Schloß Holte II – Aramäer Gütersloh II 2:1 (0:1). »Wir haben nicht effektiv und zu kompliziert gespielt«, sagt der Trainer der VfB-Reserve, Christian Voike, nach dem Sieg gegen den Tabellenfünften. Nach einem einfachen Ballverslust muss Voike bei einer doppelten Großchance für die Gäste in der siebten Minute zusehen. Der Keeper von Aramäer hält Kevin Matzmohrs Möglichkeit nur wenige Minuten später.

Nach 19 Minuten steht es 0:1 für die Aramäer: VfB-Torwart Nils Leistner lenkt einen Schuss an die Latte, beim zurückkommenden Ball sind die Holter zu langsam und der Gäste-Stürmer schiebt den Ball ins Tor.

Kurz vor der Pause trifft ein Freistoß Zurkani Ajredini, er spielt in die Mitte, doch ein Handspiel wird vom Schiedsrichter nicht gesehen. Nach der Pause fliegt nicht nur ein Spieler von Aramäer Gütersloh II mit einer roten Karte wegen eines Ellbogenschlags in Fabian Ruwischs Gesicht vom Platz (49.), sondern auch der Gäste-Trainer wegen Meckerei und »ewiger Diskussionen« mit dem Unparteiischen.

In Unterzahl muss Aramäer in der 64. Minute den Ausgleich durch Philipp Ens nach Vorarbeit von Sebastian Penner hinnehmen. »Der Kullerball geht ins lange Eck«, berichtet Voike. Zwei Minuten später sieht erneut ein Gütersloher nach Beleidigung eine rote Karte. Kurz vor Schluss köpft Julian Pietsch zum 2:1 (85.) ein, dem eine Flanke von Matzmohr vorausgeht. »Wir müssen wieder mehr aus uns raus holen«, fordert Voike. »Besonders das Tor von Pietsch freut mich. Er ist Innenverteidiger, den ich zum Ende nach vorne beordert habe, und macht den Siegtreffer, nachdem wir das unter Woche trainiert haben.«

SW Marienfeld II – SW Sende II 1:7 (1:2). Es geht gut los für die Sender. Leon Brüseke trifft per Foulelfmeter an Tim Fleiter nach sieben Minuten den Kasten des Gastgebers. Kevin Le Bugle legt nach einer Ecke von Michael Harder zum 0:2 (18.) nach. Nach einem Fehler im Mittelfeld und einem klaren Abseits steht der Marienfelder Stürmer allein vor Hüter Maximilian Dolch und erzielt den 1:2-Anschluss (45.) vor dem Pausenpfiff. Kurz nach Wiederanpfiff erkämpft sich Brüseke den Ball im Marienfelder Spielaufbau und trifft aus 25 Metern über dem Torwart zum 1:3 (47.). Kurz darauf kann Harder auf der rechten Seite bis zum Tor durchlaufen, ohne angegriffen zu werden, und schießt aus kurzer Distanz ins Tor – 1:4 (57.). Le Bugle (71.) und Brüseke (75., aus elf Metern nach Pass von Tim Fleiter) setzen die Tore-Gala fort, bevor Silvio Vondey, nach Pass von Justin Schütte, aus 16 Metern alleine vor dem Keeper des Gastgebers zum 1:7 (77.) vollendet. »Wir haben Marienfeld gut unter Druck gesetzt. Die frühe Führung hat uns viel Sicherheit gegeben, sodass weitere Treffer eigentlich nur eine Frage der Zeit waren«, sagt SW II-Trainer René Quarg. »Zum Glück blieb Marienfelds ruppige Spielweise der ersten Hälfte ohne Verletzungen unsererseits. Sie wollten uns mit Standards gefährlich werden, die wir aber hellwach und gut verteidigt haben«, freut sich Quarg.

Marienfeld ließ den Sendern mit zunehmender Spieldauer immer mehr Freiräume. »Daher hätten wir weitere drei bis vier Tore mehr machen müssen. Ich bin mit der Leistung der Jungs sehr zufrieden und hoffe, Disziplin und Ehrgeiz bleiben den Jungs in den verbleibenden Spielen erhalten.«

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