Mi., 16.05.2018

Handball: Trotz 23:41-Niederlage gegen die TG Lage reicht es für den Klassenerhalt Geschafft! Der FCS bleibt Bezirksligist

Nicolas Kuhlenkamp verabschiedet sich nach neun Jahren vom FCS. Er spielt zukünftig für den TSV Schloß Neuhaus.

Nicolas Kuhlenkamp verabschiedet sich nach neun Jahren vom FCS. Er spielt zukünftig für den TSV Schloß Neuhaus. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB). Schon am Samstagabend haben die Handballer des FC Stukenbrock erfahren: Wir bleiben Bezirksligist! Durch die Niederlagen der HSG Altenbeken/Buke 2 (gegen HSG Blomberg-Lippe) und des TuS Leopoldshöhe (gegen den HC Steinheim) schließen die Stukenbrocker die Saison auf Platz elf ab.

Zum Abschluss hagelt es aber noch einmal ordentlich Gegentore für die stark dezimierte Truppe von Klaus Hamel, die gegen die TG Lage mit 23:41 verliert. Der FCS-Trainer hat nur Ersatztorwart Christopher Bennett (für den familiär bedingt fehlenden Peter Menke) und einen Ersatzfeldspieler dabei.

Lage kann dagegen mit einer vollen Bank aufwarten – und das nutzt Trainer Andreas Köckeritz, der schon beim Bundesligisten TBV Lemgo spielte, voll aus. »Sie haben richtig Gas gegeben«, sagt Hamel. »Es war schon früh klar, dass gegen Lage nicht zu gewinnen ist.« Das macht auch der Halbzeitstand von 11:21 deutlich. Kontinuierlich baut Lage seine Führung bis zum Schluss aus.

Niederlage gerät schnell in Vergessenheit

Doch die Niederlage gerät schnell in Vergessenheit. »Die Höhepunkte kamen nach dem Spiel«, sagt Hamel mit einem Augenzwinkern. Die Mannschaft feiert noch am Abend im privaten Kreis den Saisonabschluss – mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Endlich kommt die ersehnte Pause, in der man einmal »Luft vom Handball schnappen kann« (Hamel).

Aber das Team muss sich nun auch von seinem Torschützenkönig Nicolas Kuhlenkamp (188 Tore) verabschieden. Der 27-Jährige wechselt nach neun Jahren beim FCS zum diesjährigen Vizemeister in der Bezirksliga, dem TSV Schloß Neuhaus. Er muss sich in der Liga nur Niklas Hohmeier vom TuS Müssen/Billinghausen mit 191 Toren geschlagen geben.

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Unsere Entwicklung geht weiter. Die anderen müssen mit Nicolas’ Abgang auch mehr Verantwortung übernehmen

Klaus Hamel

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»Unsere Entwicklung geht weiter. Die anderen müssen mit Nicolas’ Abgang auch mehr Verantwortung übernehmen«, sagt Hamel. Aber erst einmal möchte der Trainer die vergangene Serie aufarbeiten, damit es nicht noch einmal zu einem Herzschlagfinale in der Liga kommt und der FCS nicht wieder auf Schützenhilfe für den Klassenerhalt angewiesen ist.

Hamel verstärkt sein Team

Hamel verstärkt seine Truppe für die nächste Saison und hat dazu bereits den ein oder anderen Spieler aus der eigenen Jugend und von anderen Vereinen im Blick. »Ich bin an einem Außenspieler dran, da Frederic Henrichs mit der A-Jugend in der Landesliga spielen wird. Eine Doppelbelastung wäre zu viel.«

Auch ein Sascha Freier auf der halbrechten Position, der am Samstag ebenfalls privat verhindert ist, werde »ja nicht jünger.« Sven Hädrich ist zusätzlich noch als Schiedsrichter unterwegs und bei Marvin Steinhöfer ist noch nicht klar, ob er zum Auftakt der Saison wieder fit ist.

Bevor die Planungen aber konkret werden, steht für die FCS-Jungs aber einmal in der Woche ein lockeres Training an – die Sportart steht ihnen dabei frei. »Sie sollen erst einmal ihre Wunden lecken und sich mit Spaß bewegen«, sagt Hamel.

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