>

Sa., 02.12.2017

SC Verl will in Aachen seine Erfolgsserie fortsetzen – 19 Verträge laufen aus Remis-Könige in der Kaiserstadt

Den Vertrag mit Abwehrchef Julian Schmidt will der SC Verl auf jeden Fall verlängern.

Den Vertrag mit Abwehrchef Julian Schmidt will der SC Verl auf jeden Fall verlängern. Foto: Wotke

Von Uwe Caspar

Verl (WB). Elf Spiele am Stück ohne Niederlage: SC Verls mit Abstand längste Erfolgsserie, seit die Ostwestfalen in der Fußball-Regionalliga kicken. Und sie soll an diesem Samstag am Aachener Tivoli möglichst nicht reißen, zumal den seit fast drei MeisterschaftsMonaten unbezwingbaren SCV »nur« sieben Zähler vom ersten Abstiegsplatz trennen.

»Alemannia ist eine körperlich robuste, zweikampfstarke und alles in allem recht unangenehme Mannschaft. Deshalb wäre ich mit einem Punkt auch schon zufrieden«, hofft SCV-Trainer Guerino Capretti, dass zumindest ein Zähler herausspringt. Käme es tatsächlich so in der Kaiserstadt, dann wäre es das bereits zehnte Unentschieden der Remis-Könige von der Poststraße.

Für eine weiteres Pari-Partie sprechen auch die letzten Duelle zwischen den beiden Klubs: In der vergangenen Saison erkämpfte sich der SCV mit seinem damals neuen Trainer Capretti ein 1:1 in Aachen und ebenfalls ohne Sieger endete das Hinspiel: Verl schaffte nach 0:2-Rückstand noch ein respektables 2:2.

Personell gibt es nur zwei kleine Fragezeichen: Viktor Maier und Matthias Haeder (beide angeschlagen) könnten ausfallen. Dafür läuft auf jeden Fall Verls erfahrenster Abwehrrecke auf: Julian Schmidt hat seine Gelbsperre abgebrummt. Der mit 31 Lenzen älteste Akteur des Regionalligisten hat sich durch seine überragenden Leistungen schon jetzt für die kommende Spielzeit empfohlen. »Wir möchten den Vertrag mit Julian unbedingt verlängern«, verkündet Raimund Bertels.

Auf den SCV-Boss kommt in der Winterpause eine Menge Arbeit zu, denn Ende Juni 2018 laufen 19 (!) Kontrakte aus. Nur sieben Spieler sind bis 2019 gebunden: Jan Klauke, Cinar Sansar, Benjamin Kolodzig, Patrick Kurzen, Nico Hecker, Bastian Müller und Viktor Maier. »Wir wollen alle Leistungsträger halten und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten noch punktuell verstärken«, umreißt Bertels grob das Personal-Konzept der Verantwortlichen. Eine Straffung des überdurchschnittlich großen Kaders scheint auch nicht ausgeschlossen.

So könnte der SCV in Aachen spielen: Brüseke - Choroba, Schmidt, Stöckner, Sansar - Müller, Liehr - Muhovic, Özkara, Kurzen - Maier.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5326010?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2447933%2F2352973%2F4029444%2F