Mo., 05.03.2018

Handball-Oberliga: knappe Auswärtsniederlage für SF Loxten Starker Harnacke im Pech

Sechs Tore nach der Pause: Max Harnacke hat eine bärenstarke zweite Hälfte gespielt, in der letzten Szene aber zu wenig riskiert.

Sechs Tore nach der Pause: Max Harnacke hat eine bärenstarke zweite Hälfte gespielt, in der letzten Szene aber zu wenig riskiert. Foto: Sören Voss

Versmold-Loxten (WB/guf). Zu spät hat SF Loxten im Angriff den Schalter umgelegt: Der Handball-Oberligist verlor beim Soester TV unglücklich 24:25 (10:13).

Nach 15:20-Rückstand (44.) steigerten sich die Gäste noch einmal, machten dem heimstarken Gegner in der Endphase auch mit einer versetzten 5-1-Deckung gegen die rechte Angriffsseite gehörig zu schaffen. Doch obwohl sie auf 23:24 (56.) und 24:25 (1:26 Minuten vor Schluss) verkürzten, konnten die Loxtener keinen Punkt mehr eroberten.

Im letzten Angriff war Max Harnacke der tragische Held: Nach einer »megastarken zweiten Halbzeit« (Trainer Thomas Lay) wurde der Rechtsaußen von Christian Kalms in Szene gesetzt, der Gegenspieler lief zur Abwehr durch den Kreis, aber der Linkshänder verpasste die Chance, mindestens einen Siebenmeter rauszuholen und spielte ab, anstatt zum Tor zu ziehen.

Falsche Entscheidungen vor dem gegnerischen Tor waren eher typisch für die ersten 40 bis 45 Minuten der Partie. »Da waren wir vorne viel zu hektisch und haben auch bei Gegenstoßmöglichkeiten auf dem Weg nach vorne einige Bälle liegen lassen«, ärgerte sich Lay. Die Deckung verdiente sich hingegen fast für die gesamte Spielzeit gute Noten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Partien agierte Soest diesmal kaum mit dem siebten Feldspieler, profitierte aber nach dem 3:3 vielfach von Loxtener Ballverlusten.

»Fünf-, sechsmal haben wir versucht, über den Mittelblock zu schießen.« Lay registrierte etliche Verstöße gegen die zuvor ausgegebene Marschroute, sodass Soest über 6:3, 10:9 und 12:9 die erste Hälfte dominierte. Beim 18:13 und 20:15 für die Hausherren sah es noch schlechter aus, ehe sich die Frösche gegen die Niederlage zu wehren begannen. »Von da an haben wir vorne gespielt, bis die Abwehr reagieren musste, und es geschafft, auf die Nahtstellen zu gehen oder die Halbverteidiger zu isolieren«, lobte der Coach sein Team für den Endspurt. Doch der blieb ohne Punkte-Belohnung.

SF Loxten: Welge (1/1. - 60.), Plum; Schäper (7), Stinhans, Stockmann (2), Blankert, Kalms (1/1), Harting, J. Patzelt (2), Harnacke (6), Weigel, N.  Patzelt (2), Steinkühler (3), Meyer.

Tore für Soest: M. Loer (8/3), Haake (6), Schnorfeil, Vukoja, Schönle, Falkenberg (je 2), Bekel, Franke und Wolff.

So geht’s weiter: Sa., 10. März, 18 Uhr VfL Gladbeck (H).

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