Mo., 16.04.2018

Handball-Oberliga: SF Loxten verliert 26:35 beim starken Spitzenreiter Spenge Breuers Klasse kontert guten Start

Schwerer Stand gegen Spenges Abwehrriesen Gordon Gräfe: Max Schäper setzt sich in dieser Szene durch.

Schwerer Stand gegen Spenges Abwehrriesen Gordon Gräfe: Max Schäper setzt sich in dieser Szene durch. Foto: Nico Seifert

Versmold-Loxten  (WB/guf). Trotz einer starken ersten Halbzeit und Führung bis zur 23. Minute hat auch SF Loxten den Meister-Express des TuS Spenge nicht aufhalten können. Unterm Strich stand im Derby der Handball-Oberliga eine 26:35 (13:16)-Niederlage. Am verdienten Spenger Heimsieg gab es für SFL-Trainer Thomas Lay keinen Zweifel, das deutliche Resultat jedoch ärgerte ihn mächtig: »Nach der Pause sind wir an den vielen Zeitstrafen zerbrochen. Die haben uns nicht gut getan...«

Beim Stand von 21:25 (47.) wurden die letzten vier Zeitstrafen der Partie gegen die Gäste verhängt. An der Berechtigung der Zwangspause für Marian Stockmann nach (unabsichtlichem) Schlag ins Gesicht von Phil Holland bestand kein Zweifel. Die anderen schmeckten Lay allerdings überhaupt nicht: »Spenge hat die Überzahlsituationen clever genutzt, bei uns wird es dann im Angriffsspiel mit zunehmendem Rückstand hektisch.« Der TuS hatte aber auch zuvor schon einen entscheidenden Schachzug eingebaut. Lay: »Spenge hat nach gut 20 Minuten Fabian Breuer eingewechselt – und der hat ein überragendes Spiel gemacht und unsere 6-0-Deckung immer wieder auseinandergerissen.«

Bis dahin hatte der Deckungsverbund sehr gut gestanden, Pascal Welge vernagelte zeitweise sein Tor, die Loxtener leisteten sich bis zum 13:12 kaum einen Fehlwurf. Doch dann scheiterte Marlon Meyer per Siebenmeter und mit einem 4:0-Lauf bis zur Pause zeigten die Spenger bereits dass sie sich den 17. Sieg in Folge auf keinen Fall nehmen lassen wollten: Drei Treffer von Breuer und dessen Zusammenspiel mit Kreisläufer Gordon Gräfe deuteten an, was im zweiten Durchgang auf die Loxtener wartete. Der technische starke und wendige Rückraumspieler nahm die Fäden in die Hand. »So ein Spiel brauchte ich mal. Aber unsere Kreisläufer haben natürlich auch super mitgearbeitet«, kommentierte Breuer die Partie.

Dem Ausnahmeteam der Liga gelang mit zunehmendem Vorsprung alles. Symptomatisch: Holland fiel nach seinem zweiten verworfenen Siebenmeter der Abpraller in die Hände und er verwandelte im Nachwurf. Loxtens Torwart Pascal Welge sieht den Gegner schon in der 3. Liga: »Spenge hat so viel Qualität, die steigen zu Recht auf. Irgendeiner aus der Mannschaft wächst immer über sich hinaus.«

TuS Spenge: Räber, Becker (ab 23.); Clausing, Kopschek (3), Wolff (4), van Zütphen (1), Brezina (2), Bracksiek, Tesch, Prüßner (6), Holland (9/3), Breuer (5), Gräfe (5). –

SF Loxten: Welge, Plum (47. bis 55.); Schäper (4), Menger (2), Stockmann (1), Blankert (1), Kalms (5), Harting, J. Patzelt (2), Harnacke (4), Weigel, Steinkühler, Meyer (7/6) - ohne die erkrankten Stinhans/N. Patzelt.

Siebenmeter: 5/3 (Holland scheitert an Welge und wirft an die Latte) – 7/6 (Meyer wirft vorbei). Zeitstrafen: TuS 4 (Tesch 2, Gräfe 2) – SFL 7 (Steinkühler 3/60. Rot, Kalms 2, Menger 2, Stockmann 2).

Statiionen: 0:3, 1:3, 1:4, 2:4, 2:5, 3:5, 3:6, 4:6, 4:7, 7:7, 7:8, 8:8, 8:9, 9:9, 9:10, 10:10, 10:11, 11:11, 11:12, 12:12, 12:13, 16:13 – 16:15, 18:15, 18:16, 21:16, 21:17, 23:17, 23:19, 24:19, 24:20, 25:20, 25:21, 27:21, 27:22, 29:22, 29:23, 30:23, 31:23, 31:24, 32:24, 34:24, 34:26, 35:26.

So geht’s weiter: Sa., 21. April, 18 Uhr TuS Möllbergen (H).

 

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