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Mo., 19.12.2016

2. Frauenfußball-Bundesliga: Herforder SV besiegt Arminia Bielefeld 3:0 Offensivdrang wird belohnt

Die Erleichterung ist ihnen anzusehen: Die Spielerinnen (von links) Amelie Fölsing, Lea Althof, Helen Baus, Nina Lange, Leonie Heitlindemann, Gina Sieksmeier und Meike Delissen feiern den 3:0-Derbysieg des Herforder SV gegen Arminia Bielefeld ausgiebig.

Die Erleichterung ist ihnen anzusehen: Die Spielerinnen (von links) Amelie Fölsing, Lea Althof, Helen Baus, Nina Lange, Leonie Heitlindemann, Gina Sieksmeier und Meike Delissen feiern den 3:0-Derbysieg des Herforder SV gegen Arminia Bielefeld ausgiebig. Foto: Lars Krückemeyer

Von Henrik Wittenborn

Herford (WB). Frauenfußball-Zweitligist Herforder SV hat den Befreiungsschlag im letzten Spiel des Jahres geschafft – ausgerechnet mit einem verdienten 3:0 (1:0) im Derby gegen den favorisierten Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Es spielte zunächst nur der HSV: Schon nach drei Minuten hätte Jessy Atila Herford in Führung bringen können, doch ihr Schuss nach einem Ballgewinn von Pia-Marie Salzmann geriet zu harmlos, um Arminias Torhüterin Vivien Brandt ernsthaft zu prüfen. Doch das frühe Attackieren der Bielefelder Hintermannschaft sollte sich kaum fünf Minuten später schon bezahlt machen.

Innenverteidigerin Grit Bender lud erneut Salzmann mit einem haarsträubenden Ballverlust an der Seitenauslinie ein. Die Herforderin ergriff die Chance und legte präzise vor das Tor, wo Giustina Ronzetti nur noch zum 1:0 einschieben musste (8.).

 

Ronzetti setzt den Schlusspunkt

 

Erneut Ronzetti hätte die spielerisch und technisch zwar starken, aber wenig effektiven Bielefelderinnen bestrafen können. Nach einem Pass in die Tiefe tauchte sie frei vor Brandt auf, umkurvte die Torhüterin, für einen gefährlichen Abschluss wurde der Winkel allerdings zu spitz (26.).

Zwei Minuten später hatte die Ex-Herforderin Maxine Birker die große Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch an der mit einer Fußabwehr stark reagierenden Josephine Plehn im HSV-Tor. Kurz danach parierte Plehn einen Schuss von Sarah Grünheid mit den Fingerspitzen.

Der HSV verlegte sich in der Schlussphase aufs Kontern und war damit weitaus gefährlicher: Nina Lange verpasste im Strafraum das 2:0 (74.), doch zehn Minuten später erlöste die eingewechselte Nina Neumann ihr Team. Nach einem gewonnen Zweikampf schlenzte sie den Ball aus 20 Metern unhaltbar unter die Latte – die Entscheidung.

Der nicht weniger spektakuläre Schlusspunkt war allerdings Ronzetti vorbehalten. Kurz vor dem Abpfiff dribbelte die Stürmerin an allen Arminen vorbei und vollendete mit einem präzisen Schuss unter die Latte zum 3:0 – ein typisches Ronzetti-Tor.

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