So., 04.03.2018

Eishockey-Regionalliga: HEV siegt 7:1 – Halbfinale gegen Neuwied Schnell den Deckel drauf

Kilian Hutt (Mitte) hat mit seinem Team souverän das Halbfinale erreicht. Im dritten Spiel gegen die Soester EG feierten die Herforder ihren dritten Erfolg. Das 7:1 am Freitagabend bedeutete die Entscheidung im Halbfinale.

Kilian Hutt (Mitte) hat mit seinem Team souverän das Halbfinale erreicht. Im dritten Spiel gegen die Soester EG feierten die Herforder ihren dritten Erfolg. Das 7:1 am Freitagabend bedeutete die Entscheidung im Halbfinale. Foto: Lars Sundermann

Von Lars Sundermann

Herford(WB). Die Play-off-Bärte können weiter sprießen, denn der Herforder EV fuhr im dritten Spiel des Viertelfinals gegen die Soester EG mit 7:1 (3:0/2:1/2:0) den dritten Sieg ein und qualifizierte sich damit für das Halbfinale gegen Neuwied.

Die Herforder haben am kommenden Freitag zunächst ein Heimspiel. Trotz des bis zum Sonntagabend unbekannten Kontrahenten hatte der HEV schon nach dem Einzug ins Halbfinale mit dem Vorverkauf begonnen und rechnet mit einem vollen Haus. Neuwied qualifizierte sich gestern Abend durch ein 7:3 gegen Dinslaken für das Halbfinale.

»Der Gegner ist mir egal«, sagte Job unmittelbar nach dem Spiel gegen Soest. Sein Team genießt nicht nur erst Heimvorteil, sondern hatte auch zwei Tage mehr Erholung. HEV-Vorsitzender Uwe Johann ist »einfach froh ist, dass die Jungs so schnell den Deckel drauf gemacht haben.« Denn nach den vergangenen unruhigen Wochen war mit so einer beeindruckenden Viertelfinal-Vorstellung über die gesamten 180 Minuten nicht zu rechnen.

Staudt ist Spieler der Viertelfinal-Serie

Es scheint, die Herforder können in den Play-offs an die Leistungen des Saisonbeginns anknüpfen. Vor allem Jan-Niklas Linnenbrügger tritt immer öfter positiv in Erscheinung und angeführt von Kapitän Fabian Staudt ließ der HEV den Soestern auch im dritten Spiel keine Chance. Drei Tore steuerte Staudt bei. Er wurde zum Spieler der Viertelfinal-Serie Herford - Soest ernannt.

Durch diesen Erfolg ohne eigene Niederlage, im Eishockey-Sweep genannt, durften die Herforder gestern die Füße hochlegen und ihren nun weiter wachsenden Bart begutachten. Denn im Eishockey ist es üblich, dass die Bärte erst mit einem Play-off-Aus abrasiert werden. Geht es nach allen Herfordern, bleiben die Rasierer noch eine Weile in der Schublade.

 

Handball-Profis schauen zu

Besondere Unterstützung erfuhren die Ice Dragons von den Handball-Bundesligaprofis des TuS N-Lübbecke. »Wir bauen solche Teamabende immer mal wieder ein und sind immer an anderen Sportarten interessiert«, sagte TuS-Trainer Aaron Ziercke.

Möglich wurde dieser Besuch durch Dennis Quernheim, Merchandising-Ausstatter beider Vereine. »Ich bin begeistert von den Handballern. Die Jungs stellen viele Fragen und sind interessiert am Eishockey«, freute sich HEV-Vorsitzender Uwe Johann. »Für mich ist interessant, wie andere Sportvereine arbeiten. Obwohl Handball noch professioneller ist, sind die Probleme im Vergleich zu uns doch dieselben.« Selbstredend, dass die Herforder einen gemeinsamen Besuch eines Handballspiels in naher Zukunft planen.

Torfolge: 1:0 Linnenbrügger (4.), 2:0 Skinner (5.), 3:0 Staudt (14.), 4:0 Bohle (22.) 4:1 Berger (33.), 5:1 Staudt (35.), 6:1 Staudt (55.), 7:1 Nasebandt (58.).

Weitere Ergebnisse: Neuwied - Dinslaken 6:4, 7:3 (Play-off-Stand 3:1), Ratingen - Hamm 3:4, 4:0 (2:2), Diez-Limburg - Lauterbach 10:3 (3:0).

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