Sa., 20.01.2018

VfL Mennighüffen ist nach harter Trainingswoche bereit für das Spiel gegen Altenhagen »Siggi« lässt die Spieler schwitzen

Mats Köster und der VfL Mennighüffen bekommen es nach zwei Niederlagen in Folge wieder mit einem harten Brocken zu tun. Am Sonntag ist Altenhagen in Löhne zu Gast.

Mats Köster und der VfL Mennighüffen bekommen es nach zwei Niederlagen in Folge wieder mit einem harten Brocken zu tun. Am Sonntag ist Altenhagen in Löhne zu Gast. Foto: Georg Lieb

Von Florian Weyand

Löhne (WB). Beim Benefizspiel gegen GWD Minden lief Mennighüffens Mats Köster am Mittwoch gegen die Bundesliga-Profis auf. Am Sonntag geht es für den Spieler des heimischen Handball-Oberligisten wieder gegen ein Topteam – diesmal aus der Oberliga. Dann treffen Köster und Co auf Tabellenführer TSG Altenhagen-Heepen. Der Spitzenreiter reist mit dem ehemaligen VfL-Torjäger Arne Kröger an.

Unter der Woche betrieb man beim VfL Mennighüffen Fehleranalyse. Trainer Zygfryd Jedrzej kam zu dem Ergebnis, dass die Pause zwischen dem Spiel in Spenge (9. Dezember) und der Partie in Loxten (13. Januar) zu lang gewesen sei. Daher zog der Coach das Tempo beim Training etwas an. »Wir haben Dienstag eine harte Einheit gehabt. Da tat das Spiel gegen GWD Minden am Mittwoch ganz gut«, sagt Mats Köster.

Jedrzej arbeitete mit seiner Mannschaft sehr intensiv, um eine weitere desolate Vorstellung zu vermeiden. Aber auch an den technischen Feinheiten wurde mit Blick auf die Partie gegen Altenhagen gearbeitet. So viele individuelle Fehler wie zuletzt bei der Klatsche in Loxten dürfen gegen die TSG nicht wieder passieren. »Wir haben mehr geschwitzt als üblich. Nach so einem Spiel wie in Loxten ist das aber auch normal. Ein Straftraining war das aber nicht«, sagt Mats Köster.

Gegen Altenhagen kommt auf den Rechtsaußen und seine Mannschaft ein Gegner zu, der von Beginn an klar machen wird, wer der klare Favorit ist. Das verdeutlicht auch TSG-Trainer Michael Boy im Gespräch mit dieser Zeitung. »Hinfahren, zwei Punkte mit zurücknehmen, Platz eins verteidigen, fertig«, erklärt Altenhagens Coach.

Eine Herangehensweise, die Mats Köster auch erwartet. »Sie werden von Beginn an Gas geben«, sagt der Mennighüffer, dem die Partie gegen das Top-Team zur rechten Zeit kommt. Schließlich rechnet fast niemand damit, dass der VfL das Heimspiel gewinnt. »Wir können frei aufspielen.«

Dennoch: Der Respekt ist auf der Seite der Gastgeber natürlich vorhanden. Schließlich hat Altenhagen bisher nur eine Niederlage kassiert, führt die Tabelle an. »Sie verfügen über einen Drittligakader«, sagt Co-Trainer Georgios Triantafillou. Dennoch will man die Partie natürlich nicht kampflos abschenken. Die Mennighüffer, die mit dem gesamten Kader antreten, wollen sich mit Händen und Füßen gegen die Heimniederlage wehren. »Wir wollen zeigen, dass wir es besser können als zuletzt in Loxten«, gibt sich Köster kämpferisch.

Auf der Seite der Gäste hat sich die Personalsituation ausgerechnet vor dem Spiel in Mennighüffen wieder etwas entspannt. Der zuletzt grippekranke Arne Kröger ist passend zum ersten Spiel gegen sein Ex-Klub am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen. Tobias Fröbel ist seit Donnerstag wieder auf dem Parkett. Auch Jonas Zwaka kann nach seiner Leistenbruchoperation wieder auf dem Spielberichtsbogen stehen. Beim Schweden Gustav Rydergård, der in der Bundesliga für Hannover-Burgdorf auflief, kehrt die Fitness langsam zurück.

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